Die Feengabe

Titel: die Feengabe
Autor: Barbara Schünko
Verlag: Mondwolfverlag 2011 (der erste Roman des Verlags)
Preis: 14,96€
Ich habe bezahlt: 0 (bei Testleseraktion gewonnen 2011)




Ich war eine der Glücklichen die ein Vorabreziexemplar dieses Buches gewonnen hatte.
Und ich gebe zu, dass ich zu Anfang sehr skeptisch war. Das Cover sah ziemlich merkwürdig aus und auch die Inhaltsangabe war nicht wirklich nach meinem Geschmack.

Aber was soll ich sagen?
Ich habe wenig, ja sehr wenig erwartet und ich wurde sehr positiv überrascht.

1. Aufmachung und Gestaltung.

Das Cover ist in echt sehr viel schöner als es im Internet aussieht. Ich mag zwar den braunen Rand immer noch nicht, aber die Bilder auf Vorder und Rückseite sind schön gestaltet, auch wenn eine andere Schriftfarbe als gelb/braun besser gewesen wäre.

Das Buch liegt gut in der Hand, ist griffig, die Schrift ist schön groß ohne übertrieben groß zu sein. Die Seiten sind dick und ja ich benutze das Wort wieder griffig!
Für einen kleinen, neuen Verlag eine sehr beachtliche Leistung, da hat man schon ganz anderes gesehen. Hut ab!

Inhalt

Ja, das interessiert alle am Meisten!
Die Inhaltsangabe, wird dem Inhalt eigentlich nicht gerecht. Es liest sich schon etwas verwirrend und ich hab mich ein wenig gefürchtet was da auf mich zukommt.
Deshalb hier mal meine Inhaltsangabe:

Die Schwestern Stella und Mavie könnten unterschiedlicher nicht sein. Während die ältere Stella, nur von hübschen Kleidern und natürlich ihrem Prinzen träumt, ist Mavie eher der Wildfang, der am liebsten bei ihrer Großmutter Grainne auf der Feuerblüse sitzt und Abenteuer erlebt.

Die beiden sind die Töchter des Gouverneurs von Dalin einer fiktiven Insel (die wohl irgendwie zu Frankreich gehört). Der Sommer ist vorbei und die zwei Schwestern müssen zurück nach Hause, aber etwas scheint nicht zu stimmen auf der Insel, denn die Bewohner benehmen sich sehr seltsam. Es muss wohl etwas mit DENEN den (Fey) zu tun haben. Der Bann des Geisterers (so etwas wie ein Schamane/Zauberer) wird schwächer und die Feen gelangen in unsere Welt.
Auf den Weg über die Felder nach Hause begegnet Mavie Sorley dem Sohn des Abdeckers (der eigentlich viel mehr ist als der Sohn des Abdeckers ;))

Bald überschlagen sich die Ereignisse, denn die Dorfbewohner wollen mit einem Opfer den Bann erneuern, aber es scheitert und im Wald beobachtet Mavie wie ihre Schwester einem schönen Falkner ins Gebüsch folgt. Was Mavie nicht weis, der schöne Fremde ist Cahill, der Prinz des Feenvolks.

Verzweifelt machen sich Mavie und Sorley auf ins Reich Elphame um Stella zurückzuholen. Aber das gestaltet sich schwerer als gedacht.

Mehr verrate ich natürlich nicht.

Leseprobe gibt es hier

Persönliche Meinung:

Barbara Schinko hat es geschaft eine schöne, märchenhafte Stimmung zu schaffen. Es liest sich wie ein altes Märchenbuch. Sie schafft es unheimlich viele alte Märchen, Lieder, Sagen in ihr Buch einzubauen.

Ab und zu ist der Stil noch etwas sehr bemüht und ich muss auch zugeben, dass die Story einen leichten Knick nach unten macht, wenn Sorley und Mavie im Elfenreich ankommen.
Die ersten Kapitel in Elphame, waren ein hartes Stück Arbeit für mich (deshalb auch nur 4 Sterne) Die ersten "Elfenkapitel", lesen sich sehr schwer, wie ein verrückter Traum (was wahrscheinlich die Intention der Autorin war) aber sie machen ziemlich wenig Sinn. Aber wenn der Kampf und ihre Freiheit beginnt, legen Mavie und Sorley wieder zu. Und das Ende ist wirklich gut gelungen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet.
Mavie ist eine tolle Protagonistin, auch wenn sie manchmal ein wenig auf dem Schlauch steht und ziemlich oft Dummheiten macht (ich sag nur Feenkönigin -.-)
Sorley ist mein Lieblingscharakter. ich mag ihn, er ist ein toller Held, genau so wie man ihn sich wünscht.
Stella ist eben die hübsche, etwas naive Schwester, aber sie macht sich gut, an der Seite eines Feenprinzen, der sie auch ohne Hirn nehmen würde (für eine Zeit lang) ;)
Die Feen sind herrlich böse und manipulativ. Die Feenkönigin ist natürlich die böseste von allen und ihr Sohn hat etwas von einem verirrten Prince Charming.

--- Cover sowie Link zur Leseprobe sind der Verlagsseite des Verlag Mondwolf entommen

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Rezension] Eisige Schwestern

[Montagsfrage] Kommentare

[Rezension] Die Henkerstochter