Totentöchter - Rezi und Ausblick

Ich bin ja im Allgmeinen etwas zwiegespalten, was Dystopien anbelangt.

Es gibt die "echten" wie "1984" und es gibt die "Teenie-Dystopien" wie "Panem".

Zu Weihnachten vor zwei Jahren, ja und oh mein Gott, so lange ist das schon her. Also Weihnachten 2011, habe ich den großen Fehler begangen, Lauren DeStefanos Werk "Totentöchter" zu lesen.


von Laura DeStefano 
400 Seiten
ISBN: 78-3-570-16128-9

Inhalt:

Rhine ist 16 und wird in vier Jahren sterben.
Jede Frau stirbt mit 20, jeder Mann mit 25. Die Menschheit hat es geschaft alle Krankheiten auszurotten, doch durch diese Impfung wurde die DNA der sogenannten 3. Generation so beschädigt, dass sie viel zu früh sterben.

Rhine wird von Mädchenfängern verschleppt und auf das Anwesen von Linden gebracht. Linden macht sie zu seiner vierten Ehefrau. Und auf seinem hochherschaftlichen Anwesen, verliebt sie sich in den Diener Gabriel.

Die beiden planen ihre Flucht, denn ihre Uhr tickt unaufhaltsam.



Meinung:

Es war ein unfassbar großer Fehler dieses Buch über Weihnachten zu lesen, dann wenn man sozusagen zu Hause festsitzt, im Fernsehn nur "der kleine Lord" läuft und man keine Chance hat zu entkommen.

Das Buch macht depressiv. Zumindest mich hat es dazu gebracht mich die Feiertage über, in Embryostellung zusammenzurollen.

Rhines Welt ist absolut hoffnungslos. Europa ist zerstört, genau wie der Rest der Welt. Nur die tolle USA hat es mal wieder geschafft, dieser nuklearen Katastrophe zu trotzen.

Was, nur mal so am Rande erwähnt, mal wieder ein Klischee aller erster Güte war.

Rhine wird also an Linden verkauft, der sie zusammen mit zwei anderen Mädchen, heiratet. Die Jüngste ist gerade einmal dreizehn.

Das Linden, mit den anderen beiden Bräuten, in schöner Regelmäßigkeit durch die Betten tourt, der dreizehnjährigen ein Kind macht und mit Rhine nur keuch kuschelt und redet. Ist wieder ein massiver Kritikpunkt, den ich an das Buch stelle. Das prüde Amerika, schlägt mal wieder voll zu.

Rhine will nur eins: Weg. Zurück nach Hause zu ihrem Zwillingsbruder. Aber die Sache gestaltet sich schwierig, denn Lindens Vater will Enkelkinder (männliche) denn er forscht an einem Gegenmittel gegen das Sterben. Mit allen Mitteln.

Nach und nach verliebt sich Rhine in Gabriel und sie planen ihre gemeinsame Flucht.

Ob sie es schaffen und wie das Buch endet, verrate ich natürlich nicht. Nur so viel sei gesagt, es ist Teil einer Trilogie!

Ausblick:

Erst letztens habe ich mich gefragt: Ja wann erscheint denn bitte der nächste Teil. Der Erste war 2011 (!!!).

Also hab ich den Verlag angeschrieben.

Der zweite Teil, wird nicht vor 2014 (NÄCHSTES JAHR) erscheinen!!!

Schöner Mist, ich kann mich jetzt schon nicht mehr an jedes Detail aus Band eins erinnern!




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