Momentane Obsession: griechische Prinzen im Exil

Ja, ja ich gebe es zu ... ich bin ein Obsessionsleser.

Ich suche mir ein Thema und dann ... nichts wird mich aufhalten noch mehr Bücher zu dem Thema zu finden.
Nichts! Niemand! Niemals!!!!

Nach Captive Prince  hatte ich einen üblen Buch Hangover. Sobald ich irgend ein anderes Buch aufgeschlagen habe, sei es jetzt Dystopie, historischer Roman oder Fantasy, nach drei Seiten, driftete ich ab und war wieder bei Prinzen, Liebe, Verwirrung der Gefühle.

Alle anderen Bücher: Nutzlos.

Keine Chance Bookhangover ...

Also was tun?
Richtig sich erinnern an einen famosen Londontrip im Dezember 2011 und dieses eine Buch das jeder, JEDER, JEEEEEEEEEDER in der Hand hatte:




Im Dezember 2011 war ganz London süchtig nach diesem Buch. Man bekam es im Costa zu einem großen Latte, wenn man nur 2Pfund oben drauf legte. Banker lasen es, super gestylte Chefsekretärinen lasen es. Studenten, Schüler, Vikare und bestimmt hat sogar die Queen es gelesen.

The Song of Achilles aus dem Bloomsbury Verlag.
Dieses Cover verfolgte mich die Oxford-Street rauf, durch Highpark Kensington zum Buckingham Palace bis an den Flughafen.
Bei WHS hatte ich es in der Hand.
Buy one, get one half price. 

Ich habs nicht gekauft (Gott im Himmel warum? WARUM?)

Jetzt nach dem CP Dilemma schoss die Erinnerung an dieses Buch, wie ein leuchtender Fixstern, durch meinen Geist.

Patroklos Sohn des Königs Menoitios tötet aus versehen einen anderen Jungen und wird von seinem Vater nach Phthia verbannt. Er  kommt an den Hof von König Peleus und wird "Waffenbruder" von Achilles.

329 Seiten.
Gestern Abend gekauft, und schon 1/4 gerissen.
Bis zwei Uhr in der Nacht gelesen, und OMG all these feelings.

Eine Rezi gibt es, sobald ich es fertig  habe (Heute Mittag? Abend? Nach der Arbeit werde ich mich darin vergraben)

Und falls noch jemand Bücher über Prinzen in Notsituationen hat, immer her damit!

Kommentare

  1. LOL klingt super, Prinzen in Notsituationen kenne ich auf Anhieb grad keine, aaaber, hast du Dorothy Dunnett gelesen und kennst also schon Lymond, das große Vorbild von unserem lieben Laurent? Wenn nein, hier der Link zu Buch 1: http://www.amazon.de/The-Game-Kings-Legendary-Chronicles/dp/0679777431/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1366385437&sr=8-3&keywords=dorothy+dunnett
    Danach habe ich allerdings nie wieder einen historischen Roman gelesen, denn alles war platt und fad nach Dunnett ... und ich hätte nie gedacht, das nochmal jemand an ihre Art zu schreiben rankommt. Bis Captive Prince! :D

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  2. Wie wo was ... Laurent hat ein VORBILD *____________*

    *geht auf Amazon schauen *

    Uuuuuuuuuuuuh das kommt auf meinen Wunschzettel für meinen Schottlandurlaub ...

    DANKE!

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  3. Sehr gern!!!! Ja, Pacat hat dies hier in einem Interview gesagt:

    ""The Western writer I admire most is [Dorothy] Dunnett, and Laurent's antecedent is Lymond, but he is also undeniably influenced by all of those effortless blond semes that I loved as an adolescent, Iason, Nakago, even Griffith from Berserk. [Ed note: a seme is the Japanese word indicating a strong male character who plays a dominant role in Japanese yaoi, or male/male manga.] Those cool, inimical blonds..." "

    Dadurch hat Pacat einen "modernern" Lymond geschaffen, der auch etwas leichter zu lesen ist. Aber als ich Captive Prince gelesen habe wusste ich ziemlich schnell woher ich Laurent kenne ;) In meiner Rezi zu CP habe ich geschrieben: "Es gibt viele Helden die ich beim Lesen über die Jahre ins Herz geschlossen habe, es gibt viele die haben sich eingeschlichen, es gibt aber nur wenige die haben sich beinahe schmerzhaft eingeBRANNT! Zu diesen sehr seltenen Exemplaren beispielsweise zählt Francis Crawford of Lymond, eine Helden-Figur der ganz besonderen Art aus einer zig-teiligen historischen Romanreihe aus der Feder von Dorothy Dunnett. Lymond war zunächst schwer verdaulich, lernen wir ihn doch auf den ersten Seiten kennen als jemand der gerade die Party seiner Mutter sprengt und dann das Haus anzündet. Am Ende einer langen Serie in der ich geheult und gelacht habe, in der ich oft mit dem Sprachstil der Autorin maßlos überfordert war, hab ich Lymond geliebt und werde ihn immer lieben." :) Das Vokabular von Dunnett ist in den ersten beiden Bänden schlimm und man kann nicht alles verstehen, es wird aber mit der Zeit leichter :)

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  4. einen hab ich noch ... weiß noch nicht ob es was ist, aber es wurde mir gerade empfohlen:
    http://www.amazon.de/Lancelot-Wolf-Knights-Camelot-ebook/dp/B0058W0AMI/ref=pd_cp_kinc_0

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  5. Es kostete genau 0€ und die Zusammenfassung war EPISCH ... ich MUSSTE es haben :D

    Was gibts besseres, als Ritter, Männer, Kämpfe, Camelot, Avalon. OH mein Gott, ich glaube ich mach die Europa Tour of Bromance/Romance

    Zuerst Quasi-Frankreich vs. Quasi-Griechenland; gefolgt von nur Griechenland, jetzt die britischen Inseln.
    Wenn wir jetzt noch was über Leonardo da Vinci finden, hab ich den Euro-Trip durch ;)

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