[Montagsfrage] Überarbeitung ... und so ...


Überarbeitest du schon während des Schreibens, oder erst danach?

Hm, das ist eine gemeine Frage.

Mein innerer Kritiker, ist wie mein inneres Kind. Er verlangt IMMER und STÄNDIG nach Aufmerksamkeit.
Ich weiß natürlich, dass der erste Entwurf immer schlecht sein darf, schlecht sein muss, schlecht sein soll.
Aber diese nervige Stimme in meinem Hinterkopf, kann einfach nicht die Klappe halten.

Ich versuche zwar immer den Plot durchzuziehen, aber das ist einfacher gesagt, als getan. Denn der innere Kritiker, versucht mir immer einzureden, dass ich es, wenn ich nur noch mal von vorn anfange, bestimmt zu 100% besser machen kann.
Und es ist echt verteufelt schwer da nicht hinzuhören. Ich versuch es zwar immer mit Notizen, einem Ideenblatt bei Scrivener, oder mit Ausdrucken und Gedanken an den Rand schreiben. Aber irgendwann gewinnt die böse Stimme dann doch.

Bei meinem aktuellen Projekt, das den AT "Helden" trägt, ist es so, dass ich es wirklich durchziehe nicht an dem Text herumzudoktorn. Zumindest bis jetzt. Ich glaube, das Beste für mich ist: Gar nicht drüber  nachdenken, was das jetzt eigentlich werden soll, wohin ich will, und wie das alles funktioniert, sondern die Idee einfach durchziehen, bis zu meinem Endpunkt.

Wenn ich fertig bin, kann ich immer noch drüber nachdenken. Und "Helden" eignet sich perfekt dafür mal zu üben, dem bösen inneren Kritiker einen Knebel zu verpassen.
An diesem Projekt hab ich noch nicht herum überarbeitet und das soll auch so bleiben!


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Rezension] Eisige Schwestern

[Montagsfrage] Kommentare

[Rezension] Die Henkerstochter