[Rezi] Ponce-Academy: Die Neue

http://www.carlsen.de/digitale-produkte/epub/ponce-academy/41041#Inhalt

von Barbara Laban
Chicken House Verlag
95 S. 
978-3-646-92597-5 
1.99€

Inhalt: 
Endlich ein Neuanfang! Die 15-jährige Kim hofft darauf, auf der Ponce-Academy ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber das neue Internat ist mehr als seltsam. Es gibt nur sieben Schüler. Alle sind überdurchschnittlich intelligent und besitzen paranormale Fähigkeiten. Deshalb weiß Kim genau, dass der geheimnisvolle Tony in größter Gefahr schwebt – und die Zeit drängt. Die Jugendlichen können ihn retten. Doch dazu müssen sie auf ihre dunkelsten Gaben vertrauen.



 Meinung: 

Es gibt Bücher, da weißt du nach dem Klappentext: Das muss ich lesen!
Es gibt Bücher, die nehmen dich ab dem ersten Satz gefangen!

Ponce-Academy hat beides nicht. 
Der Klappentext hat das Rad nicht neu erfunden, ich mein Jugendliche, Gaben, Internat ... alles schon 1000 Mal da gewesen. 
Und auch der Einstieg in den Text: Alles andere als  spektakulär. 

Und trotzdem, ich weiß nicht warum. Keine Ahnung, was da gerade mit mir passiert ist, aber Ponce-Academy hat mich irgendwie umgehauen. 
Wie gesagt, das Thema "Internat" ist nix neues und ich kann auch nicht sagen, dass Kim mir super symphatisch ist, so vom Typ her. Aber irgendwas hat dieses Buch an sich, dass mich zu einer regelrechten B*tch hat mutieren lassen, sobald ich aufhören musste zu lesen. 

Ich weiß  nicht, was für eine Art von Magie,Frau Laban da betrieben hat, aber es hat bei mir funktioniert. 

Okay genug von meiner Sucht/Verwunderung/Abhängingkeit. Was auch immer und auf zum Buch. 

Kim (die eigentlich Konstanze heißt Öö) kommt auf die Ponce-Academy nach London. Diese "Schule" hat nur sieben Schüler und alle sind richtig merkwürdig. 
Der Leser wird mitten ins Geschehen geworfen, und merkt, dass irgendwas da ganz und gar nicht stimmt. Denn der Unterricht besteht nur daraus, dass die Jugendlichen schreiben sollen. Irgendwas. Ganz egal was. 

Und die ersten Prozent über denkst du dir (oder ich mir) eigentlich nur: HÄ? Was? Wie ... Hä???
Und ja ich glaub das macht einen großen und wichtigen Teil des Suchtfaktors dieses Buches aus. Du willst wissen, was da jetzt eigentlich abgeht und was es mit den besonderen Fähigkeiten der Schüler der Ponce-Academy so auf sich hat. Und was jetzt eigentlich los ist.

Die Umsetzung, wie das mit diesen Gaben funktioniert, finde ich super cool gemacht, hier wird natürlich nicht gespoilert, keine Sorge. 

Kim fragt sich zwar, was genau sie jetzt eigentlich auf der Academy soll, als eine neue Schülerin in die Klasse kommt. Milja. Sie ist die achte von den sieben Schülern der Schule und ihr merkt schon, damit beginnt das wirklich aus dem Ruder zu laufen. 

Von der Spannung her ist Ponce-Academy gut gemacht. Einfach weil du endlos viele Fragezeichen hast und einfach nur die Lösung wissen willst. 
Die Figuren sind toll, auch wenn sie keine immer gut gelaunten Sonnenscheine sind. Langeweilig wird es auf keinen Fall und jeder der Schüler hat sein ganz persönliches Päckchen zu tragen, auch etwas das ich einfach klasse finde. 

Auch die Vorliebe der Autorin für Asien spielt hier eine Rolle und ist super in den Text integriert. 

Zwar gab es hier und da ein paar Textstellen wo ich dachte: Okay ... das ist jetzt aber irgendwie ... sehr merkwürdig, aber das tut dem positiven Großen und Ganzen wirklich keinen Abbruch!

Unterm Strich kann ich nur sagen: Ich fand die Geschichte einfach nur Klasse und will bitte mehr davon, am Besten so schnell wie möglich. Sofort! Bitte!

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