[Montagsfrage] Gibt es Autoren die du lieber im Original liest?

Hm.
Ich gebs ehrlich zu, ich hab die Frage gesehen und das Erste was ich dachte war: Joe Abercrombie.

Mein Mann hat mir 2009 die "the First Law"-Trilogie zu Weihnachten geschenkt und ich hab sie innerhalb von zwei Wochen komplett gerissen.

Dann hab ich irgendwann im Laden die Übersetzungen vom Heyne Verlag gesehen und fand schon die Titel ziemlich gruselig (Kriegsklingen usw.) Ich hab dann auch mal reingeschmöckert und auch die Übersetzung fand ich nicht so prickelnd.

Ich glaub im Allgmeinen les ich so Hood&Dagger und Dark/Low-Fantasy Sachen lieber im Original, einfach weil es für mache Wörter, m.M.n. keine geeignete, befriedigende oder gute deutsche Übersetzung gibt.

Das fäng bei Joe Abercrombie an, wo man "fucking pinks" mit "verfluchte Rosige" (????) übersetzt und endet bei der Verschlimmbesserungsübersetzung aller Orts- und Personennamen in ASOIAF.

Also ja, Fantasy les ich lieber im Original.

Kommentare

  1. Bei Abercrombie sind die Übersetzungen so schlimm? Bisher habe ich seine Bücher nur auf Deutsch gelesen, da fehlt der Vergleich. Sein neustes Buch "Half a King" wollte ich dieses Mal auf Englisch lesen. Hört sich deinem Beitrag nach, nach einer guten Idee an ;)

    Liebe Grüße,
    Tina

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    1. Na ja, was heißt schlimm.
      Es gibt eben Worte, die man schlecht übersetzen kann.

      Wie z.B. das erwähnte Pinks (was sich auf die Hautfarbe bezieht). Das wurde zu Rosige. Klar kann man unsere Mitteleuropäische Haut gern als "rosig" bezeichnen, aber Rosige, klingt einfach ... ja in meinen Ohren absolut schauderhaft. :D

      Bei solchen Low/High oder Epic-Fantasystoffen ist es m.M.n. eben ziemlich schwer einen so zackigen Ton zu treffen wie es das Original vorgibt. Zumal die Deutschen ja immer dazu neigen alles, auch Eigennamen, zu übersetzen.

      Das selbe Problem hatte ich mit unter Dieben (among thieves) von Doug Hulick. Englisch super, zackig, knackig und BABABAM. Deutsche Übersetzung in die ich reingelesen hab: meeeeh ....

      Aber das ist, wie vieles andere auch, Geschmackssache. Ich würd Abercrombie auch mal auf Englisch probieren (so schwer ist der nicht) und dann vergleichen, was mir besser gefällt.

      lg
      Dina

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