[Geplauder] Die Huren kommen! Histos und die käufliche Liebe.

Was haben deutsche Verlage eigentlich  immer mit den Nutten?



Wenn ich durch die Histo-Abteilung meiner Buchhandlung laufe, springen mir immer wieder die selben Begriffe ins Auge: "Hure" "Dirne" "Kurtisane". Es scheint so, dass wenn Verlage nicht auf irgendwelche Berufsbezeichnungen zurückgreifen können, dann nehmen sie entweder "Königinnen" oder "Töchter" oder eben "Huren".

Was sind denn das bitte für Bücher? Und liest das eigentlich irgendwer?
Schaut man sich die aktuellen Bestseller-Listen auf Amazon an, findet man auf Platz 12 ein Buch mit dem Titel "die Huren des Apothekers" von Tatjana Stöckler. Der im September erscheinende 7te Teil der Wanderhure "die List der Wanderhure" von Iny Lorentz belegt jetzt schon Platz 42 (Kindle-Version) und Platz 79 (gebunde Version) in den Histo-Charts. 

Auf Platz 77 der historischen Krimis tummelt sich die "Hurenkönigin" von Ursula Neeb, die Selbe bekämpft dann auf Platz 92 den Venusorden in "Die Hurenkönigin und der Venusorden" während auf Platz 93 im Hurenhaus gemordet wird. (Mord im Dirnenhaus von Petra Schier).



Also scheint das Wort "Hure" doch unheimlich viele Histo-Leserinnen zu reizen, so ein Buch wirklich zu kaufen. Denn wir alle wissen, wie wichtig ein gescheiter Titel für ein Buch ist. Und scheinbar löst das Wort "Dirne" bei den doch eher weiblichen Leserinnen eine Art Schnappreflex aus. Denn sie schnappen sich sofort die Bücher. Sonst wären sie ja im Ranking nicht so hoch oben.

Sind es wirklich so viele? Komm du übertreibst!
Ich hab mir mal, aus Spaß an der Freude, eine Stunde Zeit genommen und habe Amazon auf der Suche nach historischen Hurenbüchern durchstöbert. Und ich wurde fündig.

Beginnen wir mit Deutschlands wohl bekanntester Beinebreitmacherin. Marie. Iny Lorentz hat ihrer Figur bis jetzt sage und schreibe 6 (!) Bände gewidmet. Von diesen sechs Bänden enthalten vier das Wort "Hure". (Die Wanderhure (1); Die Kastellanin (2); das Vermächtnis der Wanderhure (3); die Tochter der Wanderhure (4); Töchter der Sünde (5); die Rache der Wanderhure (6)) und das obwohl Marie nur im ersten Band aktiv als Wanderhure gearbeitet hat. Aber scheinbar hat Marie den Ruf wohl weg. Getreu nach dem Motto: Alles Schlampen, sogar Mutti.

Aber das ist noch nicht alles. Nachdem Iny Lorentz den Weg für die Nutten des Mittelalters geebnet hatte, setzte eine wahre Hurenflut ein. Ich sortiere das der Übersicht halber mal.

Ortsgebundene Huren: 

Da manche Menschen u.a. ich seit Herr der Ringe Road-Trips nicht mehr mögen, haben sich die Huren eben häuslich niedergelassen. Da gibt es z.B. "Die Hure von Rom" von Eric Walz. Wer lieber in der Antike Teil eines Hurenaufstandes sein möchte, dem wird mit "die Dirnen von Kathargo" weitergeholfen. Und wem das alles zu antik und exotisch und irgendwie zu weit weg ist, es gibt auch eine passende deutsche Alternative denn "Die Hure von Bremen" hat ihre Pforten auch weit für Besucher geöffnet. Und ja, das war zweideutig gemeint.

Huren und der Klerus:

Nein! Doch! Oh! Man sollte es nicht glauben, sappalot! Aber vor allem der Klerus scheint total auf diese sündigen Hübschlerinnen abzufahren. Unfassbar!
Fangen wir ganz unten in der Hackordnung an, mit "die Hure und der Mönch" von Christa S. Lotz. Bei dem Buch kapier ich gar nicht, warum es so einen Titel bekommen hat, denn in der Inhaltsangabe kommt gar keine Hure vor Oo
Auf der gleichen Stufe steht "Der Mönch und die Dirne" von Manfred Lentz. Da kommt sogar wirklich im Klappentext eine Dirne vor. Immerhin etwas.
Elisabeth, die Protagonistin aus Ulrike Schweikerts Historienschmöker "die Dirne und der Bischof" hat es immerhin geschafft einen Kirchenfürsten zwischen die Beine zu bekommen. Und ja, auch hier geht es (ausnahmsweise) mal wirklich ums huren.
Ganz ohne Mann im Titel, aber mit viel geistlichem Beistand kommt ein weiteres Buch von Christa S. Lotz daher. "Die Nonne und die Hure".

Huren und die hart arbeitende Bevölkerung:

Da es sich scheinber schlecht alleine hurt und Hurenwirte echt nicht die nettesten Zeitgenossen sind, schließen sich viele Huren/Dirnen und Kurtisanen gern mal Menschen mit ganz normalen Berufen an. Männer des Mittelalters seid gewarnt! ES KANN WIRKLICH JEDEN TREFFEN!

In "Der Glasmaler und die Hure" darf der Prota mal tüchtig seinen Pinsel schwingen und mit seiner Huren-Jugendliebe (was für ein Plot sic.) den Mörder seiner Frau finden.
Der Titel "Die Hure und der Spielmann" wirft eine interessante Frage auch: Sind Mätressen Huren? Im Klappentext heißt es: Mätresse eine Offiziers. Wenn Mätressen wirklich mit Huren gleichzusetzen sind, dann würde die Liste hier nochmal so lang werden, wie sie eh schon ist. Deshalb lasse ich mal die Mätressen beiseite.

Steigen wir jetzt mal in die Niederungen der Mittelalterberufe ab,  mit "die Hure und der Henker" von Inneborg Arlt. Match made in heaven, würde ich sagen. Wenn wir uns weit aus dem Fenster lehnen und sagen ... Hure ist im Mittelalter ein Beruf, dann können wir doch auch sagen ... Meisterdieb ist ein Beruf. Beides zusammen gibt es in Bettina Szramas Buch. "Die Hure und der Meisterdieb"
Der Witz an dem Titel? Nun ja ... wieder mal ist von einer HURE im Klappentext keine Spur und Anna (wahrscheinlich die Prota) ist selber Diebin ...

Huren und Könige

Wie ich oben schon sagte ... ich lasse mal die Mätressen weg. Das würde hier sonst den eh schon prall gefüllten Rahmen sprengen.
In "Die Hure des Kaisers" gehts mal wieder in die Antike, während "Die Königin und die Hure" mal wieder im Mittelalter angesiedelt sind.

Huren und Satan

Gibt´s nicht? Gibt´s natürlich doch!
Weil ja doppelte Berufsbezeichnungen auf einem Cover auch irgendwann mal ätzend werden und man so ziemlich jeden Kaiser/König und Bischof durchgeritten hat und das mit dem Satan marzialischer Klingt, gibt es natürlich auch solche Hurentitel. Für die ganz Harten unter den Zarten ;)
"Die Kurtisane des Teufels" von Sandra Lessmann zum Beispiel. Wo genau da jetzt der Teufel sein soll, weiß ich nicht, aber der Steckt bekanntlich ja im Detail. Man müsste das Buch also lesen ...

Mysteriös wird es mit Martina Andrés "Teufelshure" dem einzigen Buch hier, das ich vielleicht wirklich mal zur Hand nehme (minus die, die ich vor Jahren schon gelesen habe).

Exoten

Puh das war ja jetzt echt schon eine ganz schön lange Liste. Aber am Ende sind wir noch nicht, denn es gibt ja noch ein paar ganz ausgefuchste Hurenbuch-Titel.
"Das Hurenschiff" von Martina Sahler. Huren und Nautik, mal was Neues. Auch ein ganz ausgefallener Titel wäre z.B. "das gelbe Hurentuch" von Anna Fuchs.

Zu der oben erwähnten Hurenkönigin gibt es ja noch einen dritten Teil, der da heißt: "die Rache der Hurenkönigin" Die dachte sich wohl: Wenn sich schon ne Wanderhure rächen darf, dann darf ich das schon dreimal.
"Das Versprechen der Kurtisane". Ab September wird es exotisch mit "Das Kurtisanenhaus" von Amy Tan. Dann machen wir einen letzten Schlenker in die Renaissance zu "Die Liebe der Kurtisane" von Frederik Berger und dann ... Puh ... mehr hab ich wirklich nicht gefunden.


Und jetzt?
Keine Ahnung. Ich hab durchgezählt und komme in einer Stunde auf 30 (!) Romane die das Wort Hure/Dirne/Kurtisane im Titel haben.

Davon sind 28 Originalausgaben aus der Feder deutscher Autoren. Wenn ich bedenke, dass es im historischen Sektor nicht gerade viele Veröffentlichungen gibt (im Vergleich zu anderen Genres) ist das schon ne ganze Menge.

Und die oben genannten sind ja nur wirklich die, bei denen das Wort "Hure" expliziet im Titel steht, die ganzen anderen Huren, die in Histos vorkommen nicht mitgezählt und die Mätressen außen vor gelassen.

Ich persönlich frage mich die ganze Zeit, wer solche Bücher liest und was es den Leuten gibt. Es müssen ja eine Menge Leute sein, die es gerne lesen, sonst würde Fr. Lorentz nicht den nächsten Band ihrer Huren-Serie schreiben und dann würden die Verlage nicht auf jedes dritte Buch das Wort Hure in verschnörkelter Goldschrift drucken.

Also muss es einen Markt und eine große Leserschaft geben. Ich weiß ja, wer solche Bücher liest/kauft. In der Mehrheit Frauen und das ist das, was ich nicht so ganz verstehen will.

Warum kaufen Frauen, die sich nach außen hin immer so tierisch emanzipiert geben, Bücher über Huren? Und nicht so fancy Huren oder SM-Sklavinnen die sich von Multimilliadären den Arsch versohlen lassen. Sondern über Frauen die meistens zum Huren gezwungen werden. Die vorher vergewaltigt und gefoltert werden.

Für mich ist das immer noch der totale Teufelskreis aus: Frauen wollen Histos lesen ==> Frauen wollen Frauen in Histos ==> Frauen hatten früher nix zu melden ==> Prota wird Hure.

Und genau deshalb reizen mich solche Bücher auch überhaupt nicht und deshalb finde ich so schwer neue historische Romane.

Frage:

Lest ihr Hurenbücher?

Wenn ja: Warum?

Ist es immer  noch so (ähnlich wie bei Twilight) dass ihr ein Buch lesen wollt, dass "so ähnlich wie die Wanderhure" ist? Ist es eine gewisse Art von sadistic pleasure und ihr lest einfach gern über Frauen denen schlimme Dinge passieren? Oder ist es das Gegenteil und euch packt der heilige Zorn, weil Frauen früher so wenig zu melden hatten und ihr lest sie deshalb so gern, weil die Protagonistinnen dazu neigen ihren Widersachern in den Hintern zu treten?

Wenn nein: Warum?

Was fehlt euch bei diesen Büchern? Und warum lest ihr sie eben nicht?


Kommentare

  1. Also zwischendurch musste ich mich echt kugelig Lachen, das hast du klasse recherchiert! Und das Muster ist tatsächlich auffällig! Ich hatte vor ewigen Zeiten, als "Die Wanderhure" gerade rauskam das Buch gelesen. Zu der Zeit hatte ich im Vergleich zu jetzt fast nur historische Romane gelesen. Mir hatte das Buch damals richtig gut gefallen, weil sie als wohlgeborene Tochter verraten wird und in das Milieu reinrutscht um zu überleben. Bis sich dann darüber ein neues Leben aufbaut und sich schließlich an denen rächt, die sie ursprünglich in die Lage gebracht haben. Das war schon interessant zu lesen! Und allzu detailliert waren ihre "Jobs" auch nicht wirklich. Das ist dann eher Hauptthema bei den reinen erotischen Romanen. Danach hab ich noch zwei Bände aus der Reihe gelesen, aber als es dann schon um die "Tochter der Wanderhure" ging wars mir irgendwann dann doch zu doof. Ehrlich gesagt wurde dann einfach nur noch die Reihe gemolken und ich vermute, man hat die Titel noch so gewählt um Leser anzulocken. Dass es nun 6 Bände sind, wow.

    Generell kann ich mir schon vorstellen, dass man versucht hat auf den Zug aufzuspringen, die Reihe war/ist ja sehr erfolgreich. Wie immer wenn etwas gut funktioniert wird ja versucht dasselbe rauszubringen.

    Für mich persönlich war das Schicksal dahinter interessant, aber weiter verfolgen tue ich es wie gesagt nicht mehr ;)

    Und ich denke schon, dass Prostitution damals vielleicht ein noch größeres Thema war. Zur historischen Vergangenheit und den Erlebnissen gehört es schon mit dazu. Aber geb dir recht, jedes zweite Buch muss man trotzdem nicht danach benennen^^

    Liebe Grüße,
    Tina

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    1. Hey

      Ich hatte den ersten Bd. damals geschenkt bekommen, weil meine Mutter meinte, alle hätten es gelesen und es wäre soooo toll.

      Für mich wars nichts. Ich hab mich tapfer durchgekämpft und dann beschlossen, dass dieses Teilgenre des historischen Romans nichts meins ist.

      Die Hure von Rom hatte ich auch gelesen, allerdings ist es mir sauer aufgestoßen, dass das Teil II einer Reihe ist, was erst klar wird, wenn man es liest. Und warum genau da jetzt ne Hure aufs Cover muss, keine Ahnung.

      Gerade bei Iny Lorentz, um noch mal auf die zurück zu kommen, muss wohl das Wort HURE mit aufs Cover, weil die ja Bücher am Fließband schreibt und Fans der Reihe sonst den Überblick verlieren.

      Prostitution war schon immer ein Thema in der menschlichen Kultur. Heute wie damals. Nur hab ich immer den Eindruck (nach dem Genuss vieler histos) dass es uns leichter fällt, sexuelle Gewalt/Ausbeutung zuzulassen, wenn sie Anno Dazumal spielt. "Weil es damals halt so war".

      Hure ist einfach so ne Art histo-Signal-Wort geworden. Und ich glaube jeder Leser hat sowas. Worte, bei denen er sofort zum Buch greift.

      Bei mir ist das z.B.: Romanow, Paris, Sonnenkönig.

      Wenn ich einen Titel mit dem Wort drin sehe, nehm ich ihn ohne Nachzudenken in die Hand und denk: Beute!

      Aber dass es ausgerechnet HURE ist, find ich schon irgendwie ... :D

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  2. Musste beim Lesen sehr lachen :D haha, danke!

    Und hey, ich lese gerne Histos *lach* unabhängig ob das Wort Hure drinnen vorkommt.
    Ich lese sie eigtl aus einfachen Gründen: Sie sind schön stumpfsinnig und unterhalten mich ganz gut. Bekam einmal ein solches Buch geschenkt, hab es dann einfach mal gelesen und fand es wirklich witzig - obwohl es da nicht sein sollte. Kam aber zu der Erkenntnis, wenn man die Bücher mit einem lachenden Auge liest, kann man in all dem Kitsch und Klischee tatsächlich Spaß haben :) Sitze gerne da und mache mich über die Protagonisten lustig beim Lesen, haha. Daher hasst mein Freund diese Bücher.
    Verstehe allerdings auch nicht, warum es so viele Bücher gibt, die Hure im Titel tragen. In der Regel trägt dieser Aspekt am Ende gar nichts groß zur Story bei. Man darf jetzt nicht annehmen, dass die Protagonistinnen in den Büchern ständig misshandelt, zum Sex gezwungen und anderweitig erniedrigt werden. Sind nämlich nicht alle Bücher historisch korrekt oder gut recherchiert, haha. Aber selbst wenn, den Begriff Hure sollte man nicht zu Ernst nehmen, ist wohl einfach so eine Standard-Floskel. Ähnlich wie es 5 Milliarden Cover im Stile von "Hummeldumm" oder "Vollidiot" gibt.

    Muss allerdings gestehen, dass mir zwischen all dem Trash tatsächlich schon richtig gute Bücher, mit starken Heldinnen in die Hände fielen! So schlimm sind diese Bücher oftmals gar nicht.

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  3. Ein ganz toller Beitrag! Ich musste zwischendurch auch sehr lachen, Danke!
    Ich lese nicht so viele Histos, aber das mit den Schlagwörtern ist mir auch schon aufgefallen. Aber ich gebe zu, mich hat das eher abgeschreckt und ich hab dann in der Buchhandlung das Histo-Regal erstmal ignoriert!

    Ich kann mir aber auch gut vorstellen das man einfach auf den Zug ausfspringen wollte, bei dem Erfolg. Grade "Die Wanderhure" scheint ja echt beliebt zu sein und das wurde ja auch verfilmt!

    Liebe Grüße
    Nenatie

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    1. Hey

      niemals das Histo-Regal ignorieren! Es gibt so viele gute Histos, man muss sie nur finden ;)

      Und ich persönlich finde man muss die Histo-Szene supporten, einfach damit die Verlage in "neue Histos" investieren, die mal von den Huren abweichen

      lg

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  4. haha, ich kann nicht mehr - dein Beitrag ist genial. Wenn es dich nicht stört, aber den muss ich auf meiner FB-Seite teilen xDDD

    https://www.facebook.com/Bookaholics-till-the-end-of-times-143153622457907/

    Darf ich? LG Tina

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  5. Ein Hammer Artikel, den ich auf jeden Fall noch teilen werde. Immer wenn ich mal bei Sat1 vorbei zappe, habe ich das Gefühl, dass grad wieder ein Wanderhure-Film kommt. Und wie ich jetzt sehe, täuscht dieser Eindruck wohl nicht, bei der Vielzahl an Buchvorlagen.
    Ich selbst lese diese Bücher überhaupt nicht, aber meine Mama hat einige gelesen. Histo ist nicht so meins, jedenfalls wenn es da eh nur ums Poppen geht :-p

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    1. Hallo Friedelchen,

      es gibt eine Menge Histos, in denen es nicht nur ums Poppen geht. Ich stell auf meinem Blog immer welche vor ... :)

      Und die Wandhurenfilme sind sooo schlecht, wir machen da immer ein Event draus, wenn mal wieder einer kommt. Mit Popcorn und Sekt und Trinkspielen.

      lg
      Nadine

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