[Rezi] The eye of the red Tsar

von Sam Eastland
Faber&Faber Publ.
Serie: Inspektor Pekkala #1
347 S. 
ISBN: 057124534X
 Preis: 5,46€ (ebook); 8,88€ TB
 
LESEPROBE
 
Inhalt:
 
It is the time of the Great Terror. Inspector Pekkala - known as the Emerald Eye - was the most famous detective in all Russia. He was the favourite of the Tsar. Now he is the prisoner of the men he once hunted.

Like millions of others, he has been sent to the gulags in Siberia and, as far as the rest of the world is concerned, he is as good as dead. But a reprieve comes when he is summoned by Stalin himself to investigate a crime. His mission - to uncover the men who really killed the Tsar and his family, and to locate the Tsar's treasure. The reward for success will be his freedom and the chance to re-unite with a woman he would have married if the Revolution had not torn them apart. The price of failure - death.


Meinung:

The Emerald Eye!!!!
Oh Gott, ab und zu packt es mich und ich muss muss muss was über die Romanovs lesen. Auch wenn sie nur Fußnoten sind. 

Und ganz im Ernst, ich hatte so Lust ein Buch zu lesen das in Russland spielt. Aus Gründen die ich selbst nicht so genau erörtern kann, mag ich Bücher die in Sowjetrussland spielen. 
Gut Kind 44 war eine herbe Enttäuschung und über Operation Romanov verliere ich einfach mal kein Wort, aber diese Umbruchzeit zieht mich einfach magisch an und Sam Eastland hat es einfach geschafft mich von Seite 1 an zu packen. 

Der Plot ist schnell erzählt. 
Inspektor Pekkala war einmal der Spezial-Agent des letzten Zaren von Russland (*________* the Emerald Eye). Das mit dem Emerald Eye *_________* kommt daher, weil der Zar ihm, eine fancy Dienstmarke mit einem mördergroßen Smaragd in der Mitte gegeben hat (schaut aufs Cover ...). 

Jetzt ist der Zar seit Jahren tot und Pekkala hockt im Gulag, aber Stalin brauch ihn, weil man angelbich die Leichen der Romanovs gefunden hat und dann ist da auch noch die Sache mit dem Goldschatz des Zaren. 

Wie gesagt, ich war gleich voll drinn. 
Ich mochte das Setting, ich mochte den kernigen Schreibstil, der nicht viel für Schnörkel und Firlefanz übrig hat. Ich mochte den Konflikt der beiden Brüder (Pekalla und sein älterer Bruder Anton) Dieser Konflikt war wirklich Zucker, aber leider zu schnell vorbei. 

Was außergewöhnlich ist ... das Buch hat keine Kapitel. 
Es gibt einige Rückblenden, die immer kursiv dargestellt werden, und die von Pekkalas Zeit bei den Romanovs handeln. Ansonsten keine wirkliche Trennung. 

Die Spannung ist okay. 
Nicht so, dass ich mir die Fingernägel abkaue. Am Ende lösen sich ziemlich viele Konflikte ziemlich schnell und holter die polter auf, aber das ist ja bei vielen Thrillern so. 

Für mich machen Atmosphäre und Charaktere den Hauptteil des Buches aus. Ich bin so süchtig nach den Büchern, dass ich Teil 2 auch schon gelesen hab (Rezi folgt) und mir Teil 3 bestellt habe. Ich werde nicht glücklich, bevor ich nicht alle 5 Bände gelesen hab. 

Fazit
Ein solider, spannender historischer Thriller, der eigentlich keine Wünsche offen lässt. 

5/5 Sterne!

Wer jetzt wieder keine Lust hat das ganze auf englisch zu lesen, die ersten drei Bände gibt es auch auf Deutsch von Droemer Knaur:

http://www.droemer-knaur.de/buch/7769925/roter-zar





 

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