[Rezension] Hope of Tomorrow

von Bianca Iosivoni
240 S. 
Reihe: Promises of Forever #3 
1.99 €

Get it: 

Inhalt: 
Mit Verlusten kennt sich Gillian Watkins aus. Zuerst verliert sie ihre beste Freundin, dann lässt ihr Freund sie von einem Tag auf den anderen sitzen. Dennoch klammert sie sich weiterhin an ihre perfekte Fassade. Doch als Jared Hartwell, Frauenheld und Pitcher der College-Baseballmannschaft, mit einer ungewöhnlichen Bitte an sie herantritt, scheint Gillian jede verbliebene Kontrolle zu entgleiten. Denn Jared war schon immer dazu in der Lage, durch ihren eiskalten Panzer hindurchzublicken.
Mit einem Mal droht Gillians Leben im Chaos zu versinken, denn was als widerwillige Freundschaft zwischen ihnen beginnt, entwickelt sich nach und nach zu mehr. Schon bald müssen sich die beiden fragen, ob es noch darum geht, Jareds jüngeren Bruder vor einer gefährlichen Dummheit zu bewahren – oder ob sie selbst diejenigen sind, die gerettet werden müssen.

Meinung: 
Mit Hope of Tomorrow ist der dritte Teil der Promisses of Forever Reihe erschienen. Endlich. Normalerweise halte ich mich vom New Adult Genre fern, das sind keine Bücher für mich, doch Bianca hat es irgendwie geschafft mich für ihre Romane einzunehmen. 
Lines of Yesterday, mit der disneyverrückten Violet, die nach Jahren ihre Jugendliebe wiedertrifft, das war einfach nur hach. So ein richtiges Träumbuch. 
Pain of Today hat mir besonders wegen der quirligen Prota Bree unheimlich gut gefallen. 


Hope of Tomorrow ist anders. 
Ganz anders, als die ersten zwei Bände, aber dabei nicht minder toll. 
Die Protagonisten sind Jared (Violets Ex-Freund) und Gillian (die Oberbitch der Uni). 
Wenn man die Figuren schon aus den ersten beiden Bänden kennt, klingt das zunächst wie keine gute Idee. Gillian konnte ein echtes Miststück sein, mit ihrem perfekten Ostküsten-Püppchen-Auftreten (ihr wisst schon Perlenkette, Pastel und Kashmirpulover) und der großen Klappe. Und auch Jared hatte natürlich keine Lobby bei mir, war er es doch, der in Lines dem Glück von Violet und Devin mehr oder minder im Wege stand. 
Und deshalb ist Hope auch so genial. 
Die Autorin gibt mir die Figuren als Protas, gegen die ich ein paar Animositäten hegte. 
Jared, der es nicht einsehen wollte, das Violet mit Devin einfach glücklicher ist und Gillian die ein schlimmes Geheimnis über Bree ausplaudert. 
Wir bekommen diese Figuren und die Autorin zeigt uns, dass auch sie ihre Probleme haben (und was für welche) und liebenswert sind. 


Hope wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. 

Einmal Gillians Ich-Erzählstimme und einmal Jared in Rückblenden. 
In dem Buch erfahren wir so viel über die Zwei und kommen dahinter, warum sie sind, wie sie sind. Gil kämpft mit sich selbst. Mit dem Bild das andere von ihr haben und das sie von sich selbst hat. Sie muss mit den Dingen, die in den ersten beiden Bänden geschehen sind, klar kommen. Dazu kommen noch große familiäre Probleme. 
Die kennt auch Jared. Nach außen hin der tolle Sportler, hat auch er sein Päckchen zu tragen. 
Besonders toll fand ich, dass wir in Jareds Point-of-View Szenen aus den anderen Büchern aus seiner Perspektive noch einmal erleben, was der Sache natürlich eine ganz neue Tragweite gibt. 
 
Hope war jetzt keine so locker leichte Hach-Lektüre wie z.B. Lines, dafür war es zu erwachsen. Die Probleme beschränkten sich eben nicht nur auf das totale Gefühlschaos der Protagonisten, sondern waren tiefgreifender. Ich musste zwar nicht weinen, aber ein paar Mal war ich kurz davor. Dass ich Gillian irgendwann mal mögen würde, hätte ich echt nicht gedacht.

Fazit: 

Hope war ein tolles Buch, das mich tief berührt hat.
Wir lernen Charaktere von einer ganz neuen Seite kennen und leiden und lachen und fiebern mit ihnen mit.
Ich kann euch das Buch ... ach was sag ich, die gesamte Reihe nur wärmstens ans Herz legen!
Die Bände können übrigens unabhängig voneinander gelesen werden. 

5/5 Sternen!

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