[Rezension] the Leper House

von Andrew Taylor
65S.
2,68€
(im Programm von Kindle Unlimited)

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Inhalt:
Seawick's medieval leper house was once a home to outcasts. They built it outside the Suffolk town so it would not infect the healthy with its horrors. But the town itself is long gone, washed away by the North Sea. Only the Leper House remains, a shelter for the unwanted.

A bereaved man strays there on a stormy night when the bell tolls once again beneath the waves. In a nearby house, a woman waits for history to repeat itself. When time isn’t what it seems, nor is love and nor are ghosts. And nor are we.  




Meinung:

Kindle Singles sind perfekt dafür sich Wartezeiten, Zugfahrten oder Werbepausen zu vertreiben. The Leper House ist eine Kurzgeschichte über Zeitschhleifen, Leben und Tod und ein Naturerreignis mit schlimmen Folgen. 

Der Ich-Erzähler besucht die Beerdigung seiner Schwester. Sie haben sich Jahre nicht mehr gesehen und man merkt schnell, dass es in der Familie große Spannungen gibt. Deshalb verabschiedet sich der Protagonist auch gleich nach der Trauerfeier und macht sich auf den Weg zurück nach London. Doch er gerät in einen Sturm, ein Reifen platzt und er findet sich mitten in der Einöde wieder. Das erste Haus das er erreicht ist ein altes Cottage, das titelgebende Leper Haus. Dort wurden, in früheren Zeiten, die leprösen des Dorfes zum Sterben hingeschickt. Das Cottage, nun alt und verfallen, wird von einer Frau - Sophia - bewohnt, die ihn aber wegschickt. Der Protagonist erreicht kurz darauf das nächste Haus in dem eine alte, blinde Frau - Christina - und ihre Tochter - Jane - wohnen. Doch die Begegnung mit Sophia geht ihm nicht mehr aus dem Kopf und er geht zurück zu ihr. 

Am nächsten Morgen, als er sich auf den Weg nach Hause machen will, stellt er fest, dass es auf dem Hügel gar kein Cottage gibt. Hat er sich das alles nur eingebildet? Oder war Sophia ein Geist? 

Mir hat The Leper House sehr gut gefallen. Der Autor hat einen angenehmen Erzählstil, der mich sofort für die Figuren einnimmt. Gruselig war es nicht wirklich. Ich bin  ein Schisser und kann sagen, es hielt sich in Grenzen. The Leper House ist was Nettes, Kleines für zwischendurch, das mich gut unterhalten hat. Es gibt ein paar nette Wendungen und den einzigen Vorwurf, den ich der Geschichte machen kann, ist, dass sie zu abrupt endet. 
Bäm ist es vorbei, da hätte ich mir schon einen besser ausgearbeiteten Schluss gewünscht, deshalb gebe ich:

4/5 Sternen 

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