[Rezension] The Tournament

von Matthew Reilly
Orion 
400S.
ISBN: 1409147185
11.75 € Paperback
7.49 € E-book
Inhalt: 
The year is 1546.

Europe lives in fear of the powerful Islamic empire to the East. Under its charismatic Sultan, Suleiman the Magnificent, it is an empire on the rise. It has defeated Christian fleets. It has conquered Christian cities.

Then the Sultan sends out an invitation to every king in Europe: send forth your champion to compete in a tournament unlike any other.

We follow the English delegation, selected by King Henry VIII himself, to the glittering city of Constantinople, where the most amazing tournament ever staged will take place.

But when the stakes are this high, not everyone plays fair, and for our team of plucky English heroes, winning may not be the primary goal. As a series of barbaric murders take place, a more immediate goal might simply be staying alive…

Get it


Meinung:

Ich schreib es selten, aber ich bin schwer begeistert von dem Buch.
Wie ihr ja alle wisst, bin ich immer auf der Suche nach (historischen) Romanen, die mir etwas Neues bieten können. Irgendein Thema, das nicht schon bis auf die Knochen abgenagt ist.

The Tournament spielt 1546 und in England regieren die Tudors.
Ehrlich ... Tudorromane sind normalerweise bis auf die Knochen abgenagt. Wie viele Bücher gibt es über Anne Boleyn und Henry VIII? Zwei Millionen? Bestimmt!
Doch the Tournament gibt mir einen ganz neuen Ansatz.

Thema ist, das erste Schachturnier der Geschichte.
1546. In Konstantinopel.
Dieses Turnier ist nicht historisch belegt, aber es existieren Gerüchte darüber, und der Autor hat sich gedacht ... hey ... machen wir was draus!

Sultan Suleyman genannt der Prächtige, lädt zu einem Schachturnier ein. Alle Könige Europas sollen ihren besten Spieler schicken. The Winner takes it all. Und weil Suleyman so ein Schlawiner ist (er war der Kerl, der sogar Wien belagerte!) sagt da natürlich keiner nein.
Auch Heinrich VIII, Swaggerkönig von England, schickt seinen Besten und noch mehr.
Roger Ascham und Prinzessin Elisabeth begleigten den Schachspieler nach Konstantinopel.

Kaum dort, geht natürlich alles drunter und drüber.
Leichen pflastern den Weg der zukünftigen Königin von England und nicht nur auf dem Schachbrett geht es plötzlich um Leben und Tod.

Darf ich es sagen?
Ich bin so total ein kleinbisschen verknallt in Roger Ascham.
Es gibt da so eine Szene, dich ich mir (wie viele andere auch) markiert habe.
Mann auf den Knien + Bogen + gefährliche Situation
Ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper.
Ja, ich kann und ich darf einen Pädagogen anschmachten! Kommt schon, sogar Elisabeth Tudor war in dem Buch so ein ganz kleines bisschen in ihren Hauslehrer verschossen.
Ich bin da auch, wie Irene Adler, Intelligenz bei Männern turnt mich unheimlich an und macht mich ganz wuschig.

Kritik?
Hm ... na ja Suleyman kam in dem Buch echt nicht gut weg.
Der Schlawiner.
Aber er hatte ein paar tolle Daeneris Targaryen Momente.
"A Sultan doesn´t comit murder. A Sultan does whatever it pleases him." 
Bäm ... in dein Gesicht ... Roger ... in dein Gesicht.

Fazit:

Schach. Die Tudors. Mord und Totschlag.
Was will ich mehr?
Ich liebe dieses Buch.

5/5 Sterne


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