[Rezension] The Visitant - a Venetian Ghos Story

von Megan Chance
Lake Union Publishing
Erscheint. 09/15
ISBN: 9781503945173
10.80€ (PB)
Inhalt: 
A crumbling palazzo in nineteenth-century Venice holds a buried secret.
After she nearly ruins her family with a terrible misstep, Elena Spira is sent to Venice to escape disgrace and to atone by caring for the ailing Samuel Farber. But the crumbling and decaying Ca’ Basilio palazzo, where Samuel is ensconced, holds tragic secrets, and little does Elena know how profoundly they will impact her. Soon she begins to sense that she is being watched by something. And when Samuel begins to have hallucinations that make him violent and unpredictable, she can’t deny she’s in mortal danger.
Then impoverished nobleman Nero Basilio, Samuel’s closest friend and the owner of the palazzo, arrives. Elena finds herself entangled with both men in a world where the past seeps into the present and nothing is as it seems. As Elena struggles to discover the haunting truth before it destroys her, a dark force seems to hold Samuel and the Basilio in thrall—is it madness, or something more sinister?

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Meinung:

Ein hisorischer Roman. 
Venedig. 
Geister. 
Als ich eine ARC von the Visitant von Netgalley bekommen habe, war ich sofort Feuer und Flamme, schließlich stand mein eigener Urlaub in die Lagunenstadt an. Also hab ich mich auf das Buch gestürzt. 

Es beginnt gut. 
Wir lernen Elena kennen, die einen großes Fehler gemacht hat und jetzt auf Wiedergutmachung aus ist. Sie muss Samuel Faber gesundpflegen. Einen reichen amerikanischen Erben, der an Epilepsie leidet. 
Doch im verfallenen Palazzo der Familie Basilio geht einiges nicht mit rechten Dinge zu. 

Es fällt mir schwer, eine Rezi über das Buch zu schreiben. 
Einerseits mag ich das Setting. Es ist düster und dicht und Venedig bietet eine tolle Kulisse für eine Geistergeschichte. Ich mochte das zerfallene Palazzo der Familie Basilio und die Umgebungsbeschreibngen von Venedig. Es ist einfach eine einmalige Atmosphäre, und die fängt das Buch auch sehr gut ein. 

Das Problem war, wie bei so vielen Büchern auch, die Hauptperson. Elena. Sie ist naiv, wirklich bis zum geht nicht mehr. Natürlich kann man argumentieren, dass im ausgehenden 19. Jahrhundert von den Frauen einer gewissen Gesellschaftsschicht, eine gewisse Unbedarftheit erwartet wurde, aber Elena setzt dem ganzen die Krone auf. 
Zwar weiß sie, was sie will (oder sagen wir ... sie denkt, sie wüsste es) aber sie ist einfach zu naiv, als das es ihr gelingen würde. Es gab so viele Passagen im Buch, in denen ich am liebsten nach Venedig gefahren wäre, nur um sie zu packen und zu schütteln und sie anzuschreien. 
Ja, sie hat mich wirklich, über weite Strecken, einfach nur genervt. 

Der Plot ist okay. 
Bis 30% war ich sehr begeisert von dem Buch. Wirklich. Es man wartete darauf, dass sich die Geistergeschichte entfaltet und dass etwas passiert. 
Als ich bei 40% angekommen war ... fing ich an, mit dem Fuß auf den Boden zu tippen. Die Story bewegte sich nicht vorwärts. Zwar stößt Nero Basilio zu unseren Helden, aber auch seine Ankunft bringt die Story nicht wirklich weiter. 
Bis 70% hatte das Buch, für mich einen Hänger. 
Es trat irgendwie auf der Stelle. Zwar wurden immer wieder neue Details und Geheimnis-Teile enthüllt, und wir erfahren auch, was genau Elena getan hat, um jetzt bei Samuel Faber zu landen, allerdings hätte man das Buch auch etwas straffen können. 
Es kam mir beim lesen so vor, als würde ich endlos Elenas Versuchen lauschen, Samuel zur Räson zu bringen. 
Gegen Ende wurde es dann wieder spannender, was das Buch für mich dann doch gerettet hat. 

Fazit: 

The Visitiant ist für mich ein durchwachsenes Buch. 
Die tolle Kulisse Venedigs. 
Eine gute Recherche wenn es um die Behandlung von Kranken geht. 
Allerdings mit einer naiven Heldin und einem Plot der in der Mitte durchhängt. 

3/5 Sternen

Kommentare

  1. Hallo :D
    Elena fand ich schrecklich, so unauthentisch und so sehr übertrieben naiv! Dafür mochte ich den Geist sehr!

    Liebe Grüße

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