[Rezension] Follower

von Isabell Schmitt-Egner
Droemer Knaur
338 S.
2.99 € (E-Book only)

Inhalt: 

Ein Leben zwischen Realität und Fiktion: Die angehende Studentin Daniela schwärmt für den Seriendarsteller Kiran Advani. Ihr ganzes Leben ist darauf ausgerichtet, ihn zu treffen und Daniela hat sich ihre eigene Traumwelt um diesen Mann herum aufgebaut. Als sie eine Komparsenrolle in seiner Serie gewinnt und ans Filmset nach Berlin fahren darf, gerät die Situation außer Kontrolle, denn Daniela steigert sich so in ihren Wahn hinein, dass sie das Leben des Schauspielers in Gefahr bringt. 
 
Get it
 
 
Meinung: 
 
 "Boah! Diese irre Schlampe! Wie ich die hasse!"
In den letzen zwei Tagen hab ich diesen Satz ungefähr 1 Million mal gesagt und/oder gedacht. 
 Weil Daniel war eine von den Protagonistinnen, die dir echt den Hasspegel nach oben treiben ... und zwar senkrecht. 
 
Follower hatte ich irgendwann auf Amazon entdeckt, auf den Wunschzettel geschoben und dann vergessen. Shame on me. Letzte Woche sah ich es bei Skoobe und dachte: Uh YEAh! Da hab ich jetzt voll Bock drauf. Manchmal ... keine Ahnung, da macht ein Thema dich einfach voll an und du willst es einfach lesen. Also hab ich es regelrecht in mich reingefressen. 
 
 Das Thema Stalking hat mich sofort angesprochen und auch die Art, wie es verpackt war. Es war einfach das Buch, das ich gerade lesen wollte und hat irgendwo einen Nerv getroffen. 
 
Daniela ist wirklich einmal eine Protagonistin, die man aus tiefster Seele einfach hasst, gleichzeitig kann sie einem auch schon irgendwo leidtun. Ihr Leben ist einsam. Ihr Leben ist öde. Sie hat keine Freunde, keine Bezugsperon, niemand, zu dem sie gehen kann. Alles, was sie hat, ist die Soap Berlin im Herzen und Kiran Advani, den Daniela wahnhaft liebt. Für den sie das Fan-Forum stalkt, und einfach alles tun würde. Als sie dann eine Statistenrolle ergattert scheint ihr Traum wahr zu werden, aber es ist der Beginn einer gnadenlosen Abwärtsspirale. 
 
 Die Handlung spitzt sich bis zu einem gewissen Punkt immer weiter zu. 
Danach flacht die Handlung etwas ab, erlebt dann noch mal einen kurzen Schwenk nach oben und endet dann, mit einem Schluss, der noch einige Fragen offen lässt. 

Ich bin ehrlich, ich mochte die letzten 50 Seiten nicht wirklich. 
Es ist ein Thrillerpolt, ja. Bei vielem (wie den Drogen und der Story) habe ich es einfach akzeptiert, wie sich alles entwickelt. Der Schluss allerdings ist mir dann doch etwas zu krass. Natürlich sucht sich Danielas krankhaftes Ich ein neues Opfer, allerdings mochte ich die Umsetzung und den offenen Schluss nicht, weil die Sache mit Kiran einfach so abgehakt wird ... 

Fazit: 

Follower ist ein gutes Buch, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe und as mich fantastisch unterhalten hat. Die Emotionen kochten beim Lesen öfter als einmal über. Leider mochte ich den Schluss nicht wirklich 

4.5/5 Sterne 


 

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