[Rezension] das schwarze Sakrament

von Dennis Vlaminck
Emons Verlag
360 S. 
ISBN: 978-3954514533
im Angebot von Skoobe: Ja
4.99€ Ebook
14.95€ gedruckt

Inhalt: 
Das Rheinland im Jahr 1248: In einer Kirche in den Wäldern vor Köln werden die Leichen von 26 Frauen, Männern und Kindern gefunden, alle ohne äußere Verletzungen. Schnell geistert ein Gerücht durchs Land: Drei erst vor Kurzem ertrunkene Kinder sollen als Untote, Neuntöter genannt, ihre Familien umgebracht haben. Im Auftrag des Kölner Erzbischofs kehrt Büttel Konstantin in seine Heimat zurück, um den mysteriösen Fall zu lösen.

Meinung: 

Als eine Person, die eine große Schwäche für historische Krimis hat, konnte ich bei das schwarze Sakrament nicht widerstehen.  Außerdem war es ein Tipp meiner Lieblingsbuchhändlerin und der Plot ... der Plot klang ganz großartig. 
Also habe ich mich darangesetzt und das Buch wirklich an drei Tagen einfach runtergelesen. 

Zunächst einmal: Das schwarze Sakrament ist der zweite Fall für Büttel Konstantin, aber obwohl ich Domfeuer nicht kannte, war es kein Problem der Geschichte zuf folgen. 

Das Buch startet super. 
Es gibt eine Menge Leichen, einen Hauptcharakter mit dem ich sofort warm wurde und ja, irgendwie hab ich das Mittelalter echt vermisst. 
Ich mag Dennis Vlamincks Schreibstil, weil ich es derbe und männlich mag. Aber ehrlich, ich hab noch nie ein Buch gelesen, in dem es solange um Scheißen ging, wie bei diesem. Sorry, wenn das jetzt merkwürdig klingt, aber diese eine Szene werde ich nie vergessen ... die hat sich mir ins Hirn gebrannt ... für immer. 

Was mich gewundert hat, war, dass der Fall schon Mitte des Buches aufgeklärt schien. Und ich gebe zu, dass mir die erste Hälfte besser gefallen hat. Außerdem hat Konstantin ein paar echt dumme Fehler bei der Sicherung von Beweismaterial gemacht (warum nimmt der die Beweismittel nicht mit, verdammt noch eins?), aber na ja. 
Die Geschichte hat mich gut unterhalten, obwohl ich, wenn ich ehrlich bin, mit mehr Grusel gerechnet habe. 

Was mir persönlich weniger gut gefallen hat, war die ganze Gefühlsduselei Konstantins. 
Über seinen Vater, seine schlimme Kindheit (omg Junge, das ist das Mittelalter!), seine Ex. Der Junge hat eine Vergangenheit, die würde gut und gern für zwei Wochen Brit reichen. Non-Stop. 
Das alles fand ich halt ein bisschen überdramatisch, wenn es um Histos geht, vorallem, wenn Männer in den Hauptrollen sind, bin ich nicht so der Gefühlsmensch. 

Fazit: 

Ich mochte das schwarze Sakrament. 
Den Schreibstil. Die Handlung. Das Mittelalter und sogar Konstantin. 
Wenn er ein bisschen weniger gefühlsduseliger gewesen wäre, hätte das Buch volle Punktzahl bekommen, so bleibe ich bei sehr guten 

4/5 Sternen

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