[Rezension] 1001 Kuss - Djinnfeuer


 
 
 
 
 von Rebecca Wild
Impress-Verlag
253 S. 
3.99 €
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Inhalt: 
 
**Ein orientalisches Märchen der ganz anderen Art**

Rani wurden schon früh Geschichten über die Djinn, deren Grausamkeit und List ins Ohr geflüstert. Kein Wunder also, dass ihr Herz zu rasen beginnt, sobald sie irgendwo ein goldfarbenes Glühen wahrnimmt. Für eine Piratentochter ist sie extrem abergläubisch. Doch dann fällt ihr bei einem Beutezug ein verwunschenes Fläschchen in die Hände. Rani kann ihr Glück kaum fassen, schließlich muss der Djinn, der darin gefangen ist, ihr nun drei Wünsche erfüllen. Das klingt zu gut, um wahr zu sein – und das ist es auch. Denn der Geist ist nur an einem interessiert: seine Freiheit wiederzuerlangen. Und als Anführer der Djinn ist er es gewohnt, seinen Willen durchzusetzen...
 
Meinung: 
 
Ich habe - bis auf Sommerkälte - jedes Buch von Rebecca Wild gelesen und viele schöne Stunden in fantastischen Welten verbracht. Bis jetzt war das tickende Herz mein uneingeschränkter Favorit von ihr ... bis gestern Nacht. 
   
Die Idee hinter Djinnfeuer hat mich sofort angesprochen. Ich mag es, wenn Fantasyautoren neue Settings auspropieren und seien wir ehrlich, es gibt noch nicht genug arabische Fantasy da draußen. Die Autorin hat eine wirklich faszinierende Welt erschaffen, mit einem eigenen Magiesystem und viel Liebe zum Detail. Djinn, Ghule, fliegende Teppiche und magieverrückte Silberschmiedinnen.  
 Ich war sofort gefangen von dieser exotischen Welt und konnte nicht genug davon bekommen, alles wirkte neu und ziemlich aufregend. 

Rani, die Protagonistin, lebt auf einem Piratenschiff und hat ziemliche Angst vor den Djinn. Dann, eines Tages gerät das Schiff ihres Vaters in einen furchtbaren Sturm, und Rani findet, auf einem Schiff voller Leichen, eine seltsame Flasche. Natürlich muss sie die öffnen und bindet den Djinn Jaal an sich. Jetzt hat Rani drei Wünsche frei, aber das ist gar nicht so einfach. Denn Djinn sind miese Scheißkerle und Jaal macht sich einen Spaß daraus, Ranis Wünsche so zu verdrehen, dass sie sich immer tiefer in Jaals Rachefeldzug verstrickt. Denn er will die Frau, die ihn in diese Flasche gesperrt hat. Doch die ist die Geliebte des Prinzen und plötzlich ist Rani ... nicht mehr sie selbst. 

Ich mochte Rani, sie ist eine schlagfertige junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, weder von rachsüchtigen - und ziemlich heißen Djinn - noch von Zauberinnen oder Auftragskillern. Ja, ich mochte Rani und Jaal, aber mein absoluter Lieblingscharakter war Prinz Amare, der unglücklich in seinen Leibwächter Nidal verliebt ist. Amara war ... purer Zucker und ich bin ein glückliches Fangirl. 

Wie immer ist Rebecca Wild Schreibstil locker und leicht zu lesen. Sie hat, wie gesagt, eine faszinierende Welt erschaffen, in die ich von Seite eins ab eintauchen konnte. Ein paar kleine Kritikpunkte habe ich allerdings. Manchmal passt die Sprache nicht wirklich zum Setting. Ein "Okay" hat sich in den Text gemogelt und manchmal hatte ich das Gefühl, dass bei der wörtlichen Rede andere Formulierungen besser gepasst hätten. 
Auch beim Endkampf gab es eine Szene die für mich zu schnell ging. Ich will nichts spoilern, aber ich wusste ein paar Seiten nicht, was mit einer Figur passiert war, weil die Autorin plötzlich einen Schnitt macht und man erst mal ziemlich perplex dasteht. 
Aber das sind nur Kleinigkeiten, über die ich - im Großen und Ganzen - hinwegsehen kann. 

Fazit: 
Rebecca Wild hat ein tolles Buch mit einem ausgefallenen Setting erschaffen. 
Dazu Figuren mit denen man mitfiebern und Kerle, die man anschmachten und über die man fangirlen kann. 
Lest das Buch und lasst euch verzaubern 

4.5/5 Sternen!
  

Kommentare

  1. Hallöchen,

    eine tolle Rezension zu einem wirklich wunderhaften Buch, in dem die Autorin die Mischung aus Piratenwelt und Orient meisterhaft geleistet hat *-*

    LG, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/02/1001-kuss-djinnfeuer.html

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