[Rezension] The Heresy Within




 Titel: The Heresy Within
Autor: Rob J. Hayes 
Verlag Raknarog-Publications
Umfang: 550 Seiten
ISBN: 9781941987148
Serie: The Ties that bind #1

Add it: Goodreads 






Inhalt: 

Thanquil Darkheart is an Arbiter of the Inquisition, a witch hunter tasked with hunting down and purging heretics. Thanquil Darkheart is also something else, expendable.

When the God-Emperor of Sarth tells Thanquil there is a traitor operating among the highest echelon of the Inquisition he knows he has no choice but to sail to the city of Chade and follow the Emperor's single lead.

The Black Thorn is a murderer, a thug, a thief and worse but he's best known for the killing of six Arbiters. These days he travels with a crew of six of the most dangerous sell-swords in the wilds.

After a job well done they find themselves on the run from the law once again but the boss has good news; a new job, the biggest any of them have ever pulled. First, however, they need to evade capture long enough to secure travel to the free city of Chade.

Jezzet Vel'urn is a Blademaster; a swords-woman of prodigious skill but she knows that for a woman like her in the wilds there are two ways out of most situations; fight or screw. Truth is, all too often for Jezzet's liking, it comes down to a combination of the two.

Jezzet is chased half-way across the wilds by a vengeful warlord until she makes it to the free city of Chade. Instead of sanctuary, however, all she finds are gua
rds waiting to turn her over for some quick gold.


Meinung: 

Macht euch bereit für ein Fangirl Feuerwerk!
Wie ihr wisst, wollte ich dieses Jahr wieder mehr Fantasy lesen. Gute, blutige Grindmark.  
Über the Heresy within bin ich rein zufällig gestolpert und was soll ich sagen? Gott sei Dank!

Ein Inquisitor, eine Kampfmaschine, ein Söldner. 
Im ersten Moment erinnerte mich das ganze ein bisschen an Joe Abercrombies First Law Trilogie, aber das liegt mitunter auch am Genre. So viel Auswahl haben Autoren in diesem Subgenre auch nicht. Wenn man es blutig, düster und brutal will, dann braucht man eben Söldner, Diebe und Mörder als Protagonisten. Natürlich zieht man auch immer Parallelen zu den Büchern, die man schon gelesen hat. 

Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt. 
Thanquil - ein Arbiter - was man mit Hexenjäger übersetzen können. Er hat keinen leichten Stand, denn seine Eltern waren Heretiker, die von der Inquisition verbrannt wurden. Thanquil ist mein absoluter Lieblingscharakter in dem Buch. Er ist getrieben, kleptomanisch und kann ohne Witze keine Pläne schmieden. Aber er gibt nicht auf, ganz egal aussichtslos die Lage erscheint. 

Jezzet ist eine Schwertmeisterin. 
Eine der letzten. Sie ist eine Kampfmaschine und kämpft, kämpft, kämpft. Aber sie ist kein Übermensch, sie weiß genau, was sie kann und was nicht. 

Bertrim ist eine Legende. The Black Thorn, aber für seinen großen Namen kann man sich im Endeffekt auch nix kaufen. Deshalb schließt er sich einer Söldnertruppe an und landet mitten im Chaos. 

The Heresy within war einfach großartig. 
Die Welt, das Magiesystem, die Figuren, das Drama. Alles war einfach perfekt. 
Natürlich muss man solche Bücher und diese Erzählweise mögen. Der Autor braucht 25% um die Figuren so zu positionieren wie er sie für die eigentliche Geschichte braucht. Das heißt aber nicht, dass das erste Viertel langweilig wäre. Die Figuren sind so lebendig und gut, dass sie die Geschichte tragen und das ist auch gut so. 

Der Plot an sich ist jetzt nicht super innovativ oder neu, aber ich bin ehrlich, bis zur letzten Seite hatte ich keine Ahnung, wie das jetzt ausgeht. Ich musste immer weiterlesen. Und öfters als einmal musste ich laut "das darf doch jetzt nicht wahr sein!" rufen. Laut. Der Autor hat echte Was-zum-Teufel Momente in diesem Teil und es hat so einen Spaß gemacht es zu lesen. 
Natürlich ist es blutig und brutal. Es geht um Sex, Schlachten, Mord und Totschlag. Um Rache, um Verschwörungen und Wahrheiten, die Wehtun. 
Dämonen, Magie, Schwerter und Fluchten. The Heresy within ist ein großartiges Beispiel dafür, warum ich dieses Genre so mag. Es hat einfach ALLES!
Und ich bin schwer begeistert von der Serie. 

Kritik?
Ja, nu ... 
Also wie gesagt, wenn ihr es lest, werdet ihr manchmal denken, dass ihr dies und das schon irgendwann irgendwo anders gelesen wird. z.B. gibt es eine Dragon-Empress, die einem sofort an Daeneris und ihre Drachen denken lässt, aber wie gesagt ... in High Fantasy gibt es wenige wege die noch nicht beschritten wurden. 

Ansonsten gibt es manchmal zwischen den Kapiteln "harte" Schnitte. Manchmal war der Sprung zu hart für mich, aber nach ein paar Seiten ist man dann auch wieder drin, obwohl der Autor damit manchmal Konflikte umschifft, die mich interessiert hätten. 

Fazit: 
Was ein Lesehighlight! 
Was für ein tolles Buch. Wenn ihr auf Grindmark und Gore Galore steht, dann lest lest lest diese Serie!

5/5 
Sternen und zwar mit Til-Schweiger-Ausfrufezeichenorgie!

Kommentare

  1. Vielen Dank für deine Rezension und den Hinweis auf das Buch! Ich lese sehr gerne auch mal düstere Fantasy und kannte die Reihe noch gar nicht. Die Leseprobe habe ich auch schon angeschnuppert und denke, ich werde einen Versuch wagen. Danke dir für den Tipp und die aufschlussreiche Rezension, die echt Lust auf das Buch macht!

    Liebe Grüße
    Tina

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