[Montagsfrage] Rezensionsexemplare


So meine Lieben, es ist Montag. 
Ich weiß, viele von euch warten auf meine Captive Prince Rezension und die kommt auch noch - sobald ich das Trauma überwunden habe, das mir das Buch angetan hat. 

Deshalb gibt es hier erstmal die heutige Montagsfrage von Buchfresserchen

Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgefordertem Erhalt von Rezensionsexemplaren?

Wie fange ich an?
Ungefragt hab ich noch nie etwas erhalten. 
So fame ist mein Blog - noch - nicht und irgendwie bin ich auch froh darüber, dass ich keinen Lesedruck habe. Wenn ich lese, dass manche Blogger von Verlagen teilweise 8 Bücher geschickt bekommen ... das wären bei meiner Lesegeschwindigkeit 1 1/2 Monate "Arbeit" nur dafür. 
Und das schaffe ich beim besten Willen nicht. Außerdem hab ich eh einen teilweise "besonderen" Buchgeschmack und stürze mich nicht gerade auf die aktuellen Bestseller (wie ihr Leser meines Blogs ja wisst) 

Ich fordere auch nichts mehr an. 
Am Anfang hab ich mir ein paar Bücher über Bloggerportal bestellt, aber seit ich Skoobe habe (die 90% von dem abdecken, was ich lesen will) hat sich das mit den Rezensionsexemplaren anfordern für mich fast auf 0% reduziert.

Anfragen - vorallem aus dem Selfpublisherbereich - erhalte ich naütrlich schon. 
Da fahre ich, seit ich ein paar unschöne Erfahrungen gemacht habe, eine harte Kante. 

Anschreiben, die mit "Liebe Bloggerin/Lieber Blogger" beginnen, werden ungelesen gelöscht. 
Wer sich nicht mal die Mühe macht meinen Namen herauszufinden, verdient keine Aufmerksamkeit von mir. Sorry Kollegen. 

Was  ich auch nicht mag ist, wenn sich die Autoren meine Seite genau zwei Sekunden ansehen und mich dann für "Stillratgeber für junge Mütter"; "Seelenreisen mithilfe von Chakrenenergie" oder "Yoga mit Hund" begeistern wollen. Sorry Ladys, dafür gibt es andere Blogs. 

Wenn ein Buch wirklich mein Interesse weckt, dann fordere ich immer eine Leseprobe an. 
Ohne die, sage ich nicht zu. Auch um Diskussionen zu vermeiden. 
Wenn mir die Leseprobe zusagt, dann lese ich das Buch. 
Wenn nicht, dann eben nicht. Dann bekommt der Autor/die Autorin eine nette Mail, dass ich die LP gelesen habe, es mich nicht so gepackt hat, wie es sollte. Ich wünsche ihm/ihr viel Erfolg (Geschmäcker sind ja verschieden und nur, weil ich das Buch nicht mag, heißt es ja nicht, dass es nicht für jemand anderen das beste Buch der Welt sein kann) und einen schönen Tag. 

Weil für mich - auch als Autorin - gibt es nichts schlimmeres, als auf eine Rezi zu warten, die nicht kommt. Deshalb lieber gleich höflich und ehrlich absagen, als zusagen und dann nicht lesen. 

***

So liebe Mit-Blogger, wie macht ihr das?

Kommentare

  1. Hallöchen :)

    Mit Mails von Autoren hatte ich bisher fast nur Glück.
    Da waren schöne Highlights dabei und bisher haben sich die Autoren auch immer über meinen GEschmack informiert.
    (Oder sie hatten einfach nur Glück)

    Liebe Grüße
    Anni-chan

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  2. Hallöchen,

    da bin ich ganz deiner Meinung.
    Ich finde auch nicht dass man sich schlecht fühlen muss wenn man Rezensionsexemplare annimmt.
    Denn mal ehrlich, deshalb geht weder der Verlag Pleite, noch nagt der Autor am Hungertod weil du sein Buch kostenlos bekommst.
    Das Thema wird meiner Meinung nach immer ein bisschen aufgebauscht, jeder sollte selbst entscheiden ob er Bücher anfragt oder nicht. Und der Verlag kann ebenfalls selbst entscheiden ob man es bekommst oder nicht :D

    Nadine ♥

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  3. Hey Nadine. (:

    Ich finde deine Einstellung richtig gut! Vor allem, dass du erst Leseproben verlangst und liest und auch auf Persönlichkeit viel Wert legst. Ich habe noch nie unangefragt Bücher erhalten, auch nicht von selbstpublizierten Büchern bzw. eher Autoren. :P
    Aber ich bin froh drum, denn wenn mich ein Buch nicht anspricht, würde ich es auch nicht lesen wollen.

    Liebe Grüße
    Sarah ♥

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  4. Huhu,
    solch eine Anfrage hatte ich tatsächlich letztens auch. Total unpersönlich und über die Leseprobe musste ich schon etwas schmunzeln. Da sage ich dann auch direkt ab.
    Ich mache mir als Bloggerin ja auch die "Arbeit" und schreibe eine Rezi, ich finde, dann kann der Autor auch gerne entsprechend anfragen. Bin da also ganz bei dir!

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

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  5. Hi,

    mein Blog ist auch nicht sehr bekannt aber trotzdem "fallen" auch hin und wieder mal unbekanntere Autoren darüber und melden sich bei mir. Bisher hat sich noch jeder die Mühe gemacht, meinen Namen herauszufinden und mich persönlich anzusprechen mit der Bitte bzw. der Frage, ob ich denn Lust hätte das Buch XY zu lesen/rezensieren. Bisher war auch immer der Link zur Autoren-Homepage dabei oder ein Link zu einer Leseprobe.

    Unangeforderte Rezensionsexemplare von Verlagen habe ich bisher noch nicht bekommen.

    Viele Grüße
    Babsi
    buechersindfliegendeteppiche.wordpress.com

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  6. Bei deinen Erfahrungen mit Selfpublisher Anfragen kann ich nur zustimmen. Ich bekomme auch gerne mal Bücher angeboten, die absolut nichts mit meinem Blog oder mir zu tun haben und das würdige ich dann nicht mal mit einer Antwort. Wenn sich die Autoren nicht mal meine Startseite anschauen, opfer ich auch nicht die Zeit die es dauert, die Mail zu schreiben.
    Skoobe ist sicher eine super Möglichkeit, immer schnell an Neuerscheinungen zu kommen, auch wenn es da nicht alles gibt. Zumindest einen Probemonat möchte ich davon auch unbedingt mal machen und mir das genauer anschauen.
    Liebe Grüße!

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