[Rezension] The Ballad of Black Tom


Titel: The Ballad of Black Tom
Autor: Victor LaValle
Tor Books
152 S. 
ISBN: 9780765387868
Preis: 2.20€

Challenge: /
Skoobe: /
Add it: Goodreads 






Inhalt: 


People move to New York looking for magic and nothing will convince them it isn't there.

Charles Thomas Tester hustles to put food on the table, keep the roof over his father's head, from Harlem to Flushing Meadows to Red Hook. He knows what magic a suit can cast, the invisibility a guitar case can provide, and the curse written on his skin that attracts the eye of wealthy white folks and their cops. But when he delivers an occult tome to a reclusive sorceress in the heart of Queens, Tom opens a door to a deeper realm of magic, and earns the attention of things best left sleeping.

A storm that might swallow the world is building in Brooklyn. Will Black Tom live to see it break?


Meinung: 

Cthulhu!
Schon beim Vorwort wird klar, wohin die Reise geht, denn der Autor widmet dieses Buch H.P. Lovecraft. In the Ballad of Black Tom greift der LaValle einige Elemente von Lovecrafts Erzählung The Horror of Red Hook auf.  Es ist richtiger gut gemachter Gothic-Horror. Die Art von Geschichte, die unter die Haut geht, weil der Mensch den Mächten des Bösen vollkommen hilflos ausgeliefert ist.
Hier gibt es keine Vampirjäger oder Shadowhunter. Der Mensch zählt nichts, im Spiel der Mächte. Und genau das, dieses Gefühl, macht für mich einen guten Gothic-Horror aus. 

The Ballad of Black Tom spielt im New York der 1920er Jahre.
Der Autor stellt Charles Thomas Tester in den Mittelpunkt seiner Erzählung, einen jungen Afroamerikaner, der den Weg des Okkulten kreuzt und Dinge erweckt, die besser ewig geschlafen hätten. (Verdammt, ich bekomme jetzt schon wieder Gänsehaut) LaValle macht einen verdammt guten Job. Er zeigt uns, durch seine Figur, den ganzen Rassismuss dieser Zeit. Schwarze und Immigranten, werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt und ja ... irgendwann hat Tom eben die Schnauze voll. Er trägt etwas Dunkles in sich, das heraus will. 

Der zweite Teil wird von Detective Malone erzählt. Einer Figur, die auch in der ursprünglichen Lovecraftgeschichte vorkommt. Er und Tom kreuzen die Wege eines gewissen Robert Suydam, der sich mit okkulten Bräuchen beschäftigt. Doch die Sache gerät außer Kontrolle und viele Menschen müssen es mit dem Leben bezahlen. 

Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich dieses Buch - auf ganz klassiche Weise einfach großartig finde. Der Autor hat einen fantastischen Schreibstil und der subtile Horror der Erzählung hat mich schwer beeindruckt. Nein. Es muss nicht immer Splatter sein, manchmal reicht auch eine gähnende Dunkleheit, die sich hinter einer winzig kleinen dünnen Frau versteckt. 
(GÄNSEHAUT)

Fazit: 

Wenn ihr H.P. Lovecraft und andere klassische Horrorautoren wie Poe mögt, dann solltet ihr euch The Ballad of Black Tom wirklich wirklich wirklich zulegen. Ein wunderbares Buch.

4/5 Sterne

Kommentare

  1. Hallo :D
    ok, das Buch ist gekauft! Klingt wirklich wie für mich gemacht!

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