[Rezension] Game on



Titel: Game on
Autor: Olley White
96 S. 
L Powell Publ.
0,00€


Challenge: /
Skoobe: /
Add it: Goodreads





Inhalt: 

What happens when all your expectations are blown out of the water?

Max is finally meeting his his on-line gaming friend. 5t3ff is everything Max wanted in a girl, funny, kind and a good gamer. He's never felt such a connection with anyone and he's hoping that the friendship they have might move to something more. When 5t3ff turns out to be Stefan and not Stephanie, Max has to reassess his feelings. Or does he? Can love just be love, regardless of gender? And can the two boys ignore the labels long enough to find out?

A funny, quirky, thoroughly British story about two friends falling in love. 


Meinung: 
 Nach der Kurzbeschreibung hab ich mir grinsend die Hände gerieben und bin kichernd durchs Bett gerollt. Game on klang genau wie die Art, von Gay Romance, die ich genial finde. Stell dir vor, du triffst im Internet die Liebe deines Lebens und dann stellt sich raus, es ist ein Kerl. Das ist doch Gay-Romance-Zucker vom Feinsten. Du hast all das Drama, und die Unsicherheit, die Zweifel und dann wird es hot und steamy zwischen zwei niedlichen und trotzdem total heißen Jungs. 
SHUT UP & TAKE MY MONEY!

Genau das hatte ich von Game on erwartet und bin dann mit dem Buch total auf die Fresse gefallen. 
Ich les öfters Gay-Romance, ich liebe Gay-Romance, aber ich war selten so enttäuscht von einem Gay-Romance Buch wie bei Game on. 
Und das hat einen einfachen Grund. Es ist zum Erbrechen langweilig. Wirklich. Nach einem wirklich guten Start, der mich fast dazu gebracht hätte Popcorn zu machen, stürzt die Story in sich zusammen. Ja, ich will Drama und ich will das volle Paket davon, weil ich genau deshalb Gay-Romance lese. Was ich nicht will, sind endlose Kapitel über Zoobesuche. Arbeit. Besuche in Tierheimen. Inlinerfahren in der Disco. Und kein verdammter Sex! Das mag jetzt zwar seltsam klingen, aber ja, ich lese Gay-Romance auch, weil hotte Typen miteinander oder mit sich selbst rummachen. Schockierend, aber wahr. 

Das Buch hat zwar nur knappe 100 Seiten, aber wenn du fast die Hälfte gelesen hast und NICHTS in die Richtung passiert ist, dann nervt es. Ich lese diese Bücher ja nicht, wegen der "ausgefallenen Story" oder der "gründlichen Recherche" wie bei anderen Genres. Gay Romance soll was fürs Herz sein und es soll hot sein. Aber Game on war ... lahm. Einfach nur lahm. Bei der knappen Hälfte gab es mal einen Handjob an sich selbst. Gerade mal zwei Zeilen lang, so richtig schön im Nebensatz und ohne Gefühl. Versteht mich nicht falls, Gay-Romance muss jetzt nicht unbedingt hardcore Porn sein, aber es soll schon hot sein und das war es nicht.

Max ist zwar ein süßer Nerd, der all das liebt, was ich auch mag. Fantasy-Bücher. Zocken. Katzen. Wäre er nicht schwul, der perfekte Traummann.
Und Stefan ist auch für sich genommen ein netter Kerl, nur war er eben schon übertrieben perfekt und ja ... keine Ahnung. Max versichtert Stef gefühlte tausend Mal wie toll und führsorglich er nicht ist und was für ein guter Mensch er nicht nicht und wie wichtig seine Arbeit im Tierheim doch ist. Und ja, es ist wichtig, dass sich Menschen, um ausgesetzte Tiere kümmern, keine Frage, aber dieses ganze Gelobhudel war mir dann doch eine Nummer zu arg.
Ein bisschen weniger hätte Plot und Figuren wirklich gut getan.

Fazit:

Game on klang genau nach meinem Buch.
Die Idee hatte einfach alles, aber die Umsetzung ließ leider sehr zu wünschen übrig.

2.5/5 Sternen

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