[Rezension] Boss


Titel: Boss
Autor: Ashley John
334 Seiten
Verlag: /
Serie: Boss #1
Preis: 
3.68 € ebook
12.98€ Taschenbuch


Challenge: /
Skoobe: /
Add it: 


Inhalt: 

After years of travelling the world using his trust fund, college-dropout Joshua Silverton returns to London to discover two shocking truths; his estranged and wealthy father has been dead for over a year and he left his fortune to a total stranger. Joshua soon meets the man who stole his inheritance and even though he expects to hate Ezra Steele, he can’t ignore the strange attraction he suddenly feels towards him.
Bill Silverton saved Ezra Steele from his troubled past when he signed Silverton Tower over to him on his deathbed. Ezra now has the house, the business, the cars, the money and a different man in his bed every night. It’s a life he wants to cling to, so when Bill’s gorgeous son unexpectedly turns up and demands he hand everything back, his life is turned upside down in more ways than one.

A need to finally prove himself to his dead father forces Joshua to challenge Ezra but will he be able to ignore the attraction in order to be ruthless? Ezra tries to keep his enemies close by getting Joshua into his bed but as history catches up with him, he is forced to face himself. They are both running from their past, so in a battle between head and heart, Joshua and Ezra must choose what is more important – money or each other.  


Meinung: 
Boss SUBte jetzt schon eine Weile auf meinem Kindle herum. Da ich wieder Lust auf Gay-Romance hatte und auf Bücher stehe, bei denen der Boss ins Bett gezerrt wird, dachte ich mir SUB-Abbau! Noch dazu klang die Story einfach zu verlockend gut. 

Leider Gottes ist das wohl der Monat der eher schlechten Gay-Romance für mich. Denn Boss klang zwar nach großartigem Drama, und ja, es war Drama, aber es war irgendwie nicht großartig. 
Wir lernen Joshua Silverton kennen. Ein fünfundzwanzigjähriges Kind, das die letzten Jahre damit vebracht hat zu reisen und fast sein gesamtes Geld zu verprassen, ohne darüber nachzudenken. Jetzt ist er zurück in seiner Heimat London. Er will zur Hochzeit seiner Lieblingscousine und oh ja. Er will seinen alten Herrn um noch mehr Kohle anhauen. Doch dann stellt sich heraus, sein Vater ist tot! Und er hat ALLES, das gesamte Vermögen einem Fremden hinterlassen. Ezra Stelle. Joshua ist außer sich! Nicht nur, weil Ezra ihm das gestohlen hat, was eigentlich ihm zustehen würde, nein, Ezra ist auch noch der Mann, der in Joshua ungeahnte Gefühle weckt. 

Ja, was soll ich sagen, ich erwarte ja wirlich nicht viel von Gay-Romance, aber Boss hat es nicht geschafft mich zu packen. Das liegt einerseits an den Charakteren. Joshua und Ezra sind beide einfach nur oberflächliche Idioten. Es geht ihnen immer nur um Geld und Luxus und das macht sie schon reichlich unsymphatisch. Joshua ist ein unreifes Crybaby, das noch keinen Tag im Leben gearbeitet hat und einfach erwartet, dass man ihm immer mehr Geld in seinen faulen, gierigen Rachen stopft. Und Ezra? Auch nicht besser. Ja, ich mag solche arroganten Typen, die sich einfach nehmen, was sie wollen, aber Ezra war einfach eine Nummer zu viel. Er ist zwar ein getriebener Charakter, aber ich konnte ihm das nicht abkaufen.

Auch die Entwicklung der Geschichte, war einfach zu ... einfach. Selbst für Gay-Porn. Ja, ich erwarte keine riesigen Anstrengungen des Autors oder der Wunder wie was. Aber Boss war einfach zu konstruiert, selbst für dieses Genre. 
Dass Ezra und Joshua sich am Anfang zufällig in einer Bar treffen okay. Aber dann fährt Ezra mit Joshua in ein Hotel und ich hab mich gefragt was zum Teufel das soll? Das war so derb unrealistisch und hatte irgendwo keinen Sinn. 
Als Joshua dann herausfindet, dass sein Vermögen an eine ominöse "dritte Partei" gegangen ist handelt er total unrealisitisch. Er rennt kopf- und planlos in den Silverton Tower und verlang ganz nach oben durchgelassen zu werden. Weil er herausfinden will, wer jetzt der Boss ist. 
Äh ... schon mal was von INTERNET gehört? Jeder normale Mensch hätte sich einfach hingesetzt und gegoogelt oder mal die Cousine gefragt, weil ... wie realistisch ist es, dass die nicht weiß, wer jetzt die familieneigene Firma leitet? 
Diese ganzen Szenen wirken einfach so forciert. 
Auch das - in einer Stadt wie London - Ezra und Joshua immer wieder "rein zufällig" aufeinander treffen. Und das Ezra dann immer Sex mit irgendwem, irgendwo hat. 
Der Plot konnte bei mir nicht zünden. Die Beziehung zwischen den beiden und die Sexszenen waren zwar nice, aber das hat es dann auch nicht wieder rausgerissen. 

Fazit: 

Boss war okay. Aber ich mochte die Figuren nicht und der Plot war mir viel zu forciert. 
Selbst für Gay-Porn

2.5/5

Kommentare

  1. Schade, dass das Buch nicht so der Hammer war :/ Die Inhaltsangabe liest sich eigentlich ganz interessant.

    Übrigens habe ich dir einen Award hinterlassen. Falls du ihn haben möchtest: http://buechergebrabbel.blogspot.ch/2016/05/award-liebster-award-2.html

    Viele Grüsse,
    Jari

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