[Rezension] Eisiges Runengrab


Titel: Eisiges Runengrab
Autor: Robert J. 
Verlag: Bastei - Lübbe
Umfang: 401 S. 
Originaltitel: Valhalla
ISBN: 978-3404173792
Preis: 
4,99 € Ebook
9,99 € Paperback

Challenge: Lesereise Grönland (Dänemark)
Skoobe: ja

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Inhalt: 

Grönland. Ein Expeditionsteam entdeckt im Gletschereis eine Sensation: eine Grabhöhle mit neun gut erhaltenen Wikingermumien und einer mysteriösen Runentafel. Während Runenexpertin Lexy Vaughan versucht, die Botschaft zu entschlüsseln, wird das Forschungscamp von einem bewaffneten Kommando überfallen.

Außer Lexy überlebt nur der Pilot Steven Macaulay den Überfall. Gemeinsam versuchen sie, sich selbst und ihre Entdeckung in Sicherheit zu bringen - und geraten dabei ins Visier eines Geheimbundes, der vor nichts zurückschreckt...
 


Meinung: 

Ich habe eine Schwäche für Wikinger und ab und zu habe ich auch eine Schwäche für Geheimgesellschaftsthriller. Vor Jahren boomte - dank Dan Brown und Sakrileg - das Genre und solche Bücher schossen wie Pilze aus dem Boden. Illuminaten, Templer, Freimaurer, Rosenkreuzer, alles was die Grundfesten der Kirche oder der modernen Welt erschüttern konnte, wurde in Buchform gepresst und irgendwann hatte ich den Kanal voll. Vor allem, nach Dan Browns letztem, nicht gerade geglückten Versuch Dantes Inferno für seine Robert Langdon Reihe zu verwursten. 
Aber als ich eisiges Runengrab letzte Woche bei den Neuerscheinungen bei Skoobe sah, wusste ich sofort: Darauf hast du jetzt mal wieder so richtig Lust. 

Eisiges Runengrab, ist der klassische Geheimgesellschaftsthriller mit all den positiven und negativen Aspekten des Genres. Wir alle kennen und lieben den Plot. Forscherteam findet ein mysteriöses Artefakt, und natürlich erfährt die entsprechende Geheimorganisation innerhalb von Sekundenbruchteilen davon und setzt alles daran, um zu verhindern, dass ein jahrhundertealtes Geheimnis ans Licht der Öffentlichkeit gerät. Protagonist ist ein Akademiker aus einem dieser Orchideenfächer, die keine Sau braucht, aber die viel cooler als alle MINT-Fächer zusammen sind. Bei Langdon ist das Symbologie und bei Lexy Runologie. 
Natürlich ist Lexy nicht nur Akademikerin von Weltruhm, nope, sie ist auch noch sexy Lexy (sorry für den Wortwitz, doch er drängt sich auf) und DIE Spezialistin die immer dann gerufen wird, wenn man irgendwo auf der Welt alte nordische Runen entschlüssen muss, um den Lauf der Geschichte zu verändern.

Lexy und vier andere absolutes Wikingerexperten aus aller Herren Länder werden also von einem Milliadär ans eisige Ende der Welt gekarrt, um, Mitten im grönländischen Winter, diese Entdeckung zu bewerten. Doch kaum angekommen, schlägt auch schon die Geheimgesellschaft zu und tötet alle Mitglieder der Expedition, außer Lexy und den Ex-General Steven Macaulay. 
Die zwei bilden dann die Sperspitze des Teams, das - koste es was es wolle- das Rätsel um die Runentafel aufklärt. Eine atemlose Jagd durch mehrere Länder beginnt ... 

Eisiges Runengrab war genau das, was ich von ihm erwartet habe. Es gab ein interessantes Thema (Wikinger) und es gab viel Action. Das Buch hat weder das Rad, noch das Genre neu erfunden, aber das ist in dem Fall auch gar nicht schlimm, denn ich hatte es nicht anders erwartet. Das Buch bietet gute, solide Unterhaltung, für die Leute, die einfach gerne Action-Thriller im Stil von Dan Brown lesen.  

Fazit: 

Eisiges Runengrab ist ein klassischer Geheimgesellschafts-Thriller, der zwar nichts Neues bieten kann, mich aber dennoch für zwei Tage gut unterhalten hat. 

4/5 Sterne



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