[Rezension] The fire child


Titel: The Fire Child
Autor: S.K. Tremayne
Verlag: Harper Collins
Umfang: 400 Seiten
Orginaltitel: siehe oben
Serie: /
ISBN: 978-0008105860
Preis: 8.58 € Ebook
9.95€ Paperback

Skoobe: /
Challgenge: Lesereise *England*

Add it: 

Inhalt: 

When Rachel marries dark, handsome David, everything seems to fall into place. Swept from single life in London to the beautiful Carnhallow House in Cornwall, she gains wealth, love, and an affectionate stepson, Jamie.

But then Jamie’s behaviour changes, and Rachel’s perfect life begins to unravel. He makes disturbing predictions, claiming to be haunted by the spectre of his late mother – David’s previous wife. Is this Jamie’s way of punishing Rachel, or is he far more traumatized than she thought?

As Rachel starts digging into the past, she begins to grow suspicious of her husband. Why is he so reluctant to discuss Jamie’s outbursts? And what exactly happened to cause his ex-wife’s untimely death, less than two years ago? As summer slips away and December looms, Rachel begins to fear there might be truth in Jamie’s words:

‘You will be dead by Christmas.’
  


Meinung: 

So ... ich sitze hier und versuche meine Wut zu kanalisieren. 95% dieses Buches waren perfekt. Es war das gruseligste Buch des Jahres. Ich saß auf glühenden Kohlen. Ich wollte wissen, wie das ausgeht,  ich kam einfach nicht hinter das Geheimnis. Geister? Wahnsinn? Irgendwas anderes, ich wusste es nicht. Und das hat mich dazu gebracht, das Buch in ein paar Tagen zu verschlingen. Dann kam ich bei 95% und Bääääm

Ich muss dazu sagen, ich hab das Erstlingswerk von Tremayne - eisige Schwestern - gelesen. Und genau wie bei the Fire Child, hat der Autor auch bei seinem ersten Buch einfach das Ende total verkackt. Es tut mir leid, ich kann es nicht anders sagen, aber ... er hat es beide Male einfach ... verkackt. 

Bis fast zum Ende war das Buch, obwohl es einige Fehler hatte, für mich perfekt. Ich liebe dieses gruselige Zeug ja und finde selten Bücher, die mir genau das geben. Aber the fire Child hatte das komplette Paket. 
Rachel heiratet den gutassehenden, düsteren, sexhungrigen David Kerthen und zieht mit ihm nach Carnhallow. Einem uralten Herrenhaus an der Küste Cornwalls. Die Kerthens wurden in den vergangenen Jahrhunderten steinreich durch die vielen Zinnmienen auf ihrem Grund und Boden. Mienen, die sie bis unter die eisigen Gewässer des Atlantiks gegraben haben. Mienen die von den Wassermassen teilweise zum Einsturz gebracht wurden. Schächte in denen immer noch die Leichen der hunderter Arbeiter verfaulen. Und ein besonderer Schacht, in den die erste Ehefrau von David Kerthen gestürzt ist. 

Und wisst ihr. Dieses Setting. Das Haus, die Keller, die Schächte, die Vorstellung von diesen vielen Toten, die unter dem Haus verlaufen. Die Legenden, die sich um die Familie ranken. Düstere Wälder. Nebel. Geister. Gruselige Kinder.
SHUT UP AND TAKE MY MONEY!

Die Story nimmt einen sofort gefangen. Man will wissen, was jetzt eigentlich los ist. Jede Figur hat ihre eigenen Geheimnisse, ihre eigene dunkle Vergangenheit. Und erst nach und nach kommen Teile der Wahrheit ans Licht. Ich war mir nie sicher, was jetzt los ist. Spukt Ninas Geist wirklich durch die uralten Korridore von Carnhallow, ist ihr Sohn Jamie wirklich ein Hellseher, und ist David Kerthen vielleicht ein Mörder? War es kein Unfall, sondern eiskalter Mord?
Was was was was was. Ich wollt, ich musste es wissen.
Das Buch hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Ich habs überall gelesen. In der Früstückspause, zur Mittagszeit, abends bevor es dunkel wurde (man muss hier realistisch bleiben) IMMER.

So und dann kamen die letzten 10%
Ich wollte mir die Fingernägel runterkauen. Wie wird das ganze ausgehen. Die Lage hat sich immer weiter zugespitzt. Es ist Weihnachten. Das Haus ist eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten und Jamies Voraussage, wird sie wahr werden.
Mitlerweile ist jeder am Durchdrehen und hockt weinend in der Ecke.
Und dann tut es der Autor wieder.
Er versaut es.
Er liefert - wie aus dem nichts - eine Erklärung für ALLES. Und es war so abstrus und absurd und aus dem Nichts. Ich saß davor ... und war so sauer und enttäuscht. Und dann das Ende! Ich möchte hier natürlich nicht spoilern, aber das Ende war einfach nur ... nein.
Nein.

Fazit:

Bis ganz zum Schluss, hat mich the fire Child super unterhalten. Es war gruselig und dicht und atmosphärisch. Das Setting und der Hook sind fabelhaft und ich habe es geliebt. Aber der Schluss hat es für mich zerstört. Erneut. Ich werde kein Buch von dem Autor mehr lesen. 2x ein geiler Plot ruiniert ist genug

3/5 Sternen

SCHADE

Danke Netgalley für das Exemplar!

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