[Rezension] Was auch immer geschieht


Titel: Was auch immer geschieht
Autor: Bianca Iosivoni
Verlag: Lyx
Umfang: 416 S. 
ISBN: 3736302878
Originaltitel: /
Serie: /
Preis:  
6,99€ Ebook
10.- € Taschenbuch (ab September)

Skoobe: /
Challenge: Lesereise *USA*
Add it: 


Inhalt: 

Sie darf ihn nicht lieben. Denn er ist ihr Stiefbruder.

Sieben Jahre ist es her, seit Callie und Keith sich zuletzt gegenüberstanden. Damals, kurz nach Callies dreizehntem Geburtstag, war ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen – einem Unfall, an dem Keith die Schuld trug. Callie konnte ihrem Stiefbruder nie verzeihen. Noch heute leidet sie unter den Erinnerungen an das schreckliche Ereignis. Doch als sie für den Highschoolabschluss ihrer kleinen Schwester in das Haus ihrer Stiefmutter zurückkehrt, begegnet sie Keith zum ersten Mal nach all den Jahren wieder. Sofort flammen ihre Wut und ihr Hass auf ihn wieder auf. Aber auch die gefährlichen Gefühle, die Keith schon damals in ihr ausgelöst hat …


Meinung:  

Ab und an darf es auch mal Herzschmerz und ganz großes Drama sein und da Bianca Iosivoni mich schon mit ihrer Promises of Forever Reihe  von sich und vom New Adult Genre überzeugen konnte, war mir gleich klar, dass was auch immer geschieht lesen werde. 

Ich bin ja wirklich nicht die klassiche Liebesromanleserin, aber dieses Buch konnte mich für sich einnehmen - und ja, das will was heißen. Ich fand das Problem, das Callie mit Keith hat, sehr nachvollziehbar und ich konnte ihren Schmerz über den Verlust ihres Vaters fühlen. So, ganz tief drin, in dem zarten weichen Karamellkern den ich scheinbar doch habe und dessen Existenz ich meistens leugne. Da konnte ich fühlen, wie Callie gegen ihre Gefühle für Keith kämpft (und zwar alle möglichen Gefühle). Den Hass, weil er den Tod ihres Vaters zu verantworten hat, die Wut, die sich in ihr angestaut hat, aber auch die nicht zu leugnende Anziehung, die er auf sie ausübt. Ich mochte das. Sehr sogar. Auch, dass sich in dem Buch sehr emotionale Szenen manchmal mit lustigen WTF-Momenten abwechseln. Man gerade noch nach den Tempos sucht, weil Callie und Keith eine Aussprache hatten und im nächsten Moment den  Kaffee quer über das Sofa spuckt, weil Callie Keith dabei überrascht, wie er ... nein, das verrate ich nicht. 

 Ja, ich hatte Tränen in den Augen. Aber das kann natürlich auch Saharasand oder Pollen oder der Regen gewesen sein, der plötzlich durch meine Zimmerdecke kam. 

Wenn ich die NA Bücher von Bianca Iosivoni lese, dann bekomme ich immer so ein setlsam warmes Gefühl. Wie der Grinch, der plötzlich begreift, dass er Weihnachten doch mag. Ich weiß nicht, wie die Frau das macht, aber wenn ich ihre Bücher lese, dann will ich in das Szenario reinkrabbeln, meine Decke mitnehmen, mich zusammenrollen und einfach ... dableiben. Die Art, wie sie ihre Welt aufbaut, wie sie den Zusammenhalt in der Familie beschreibt, Freundschaft und Liebe, das ist für mich so perfekt, dass ich ... ja einfach da sein will. Ich will das auch!
Klingt komisch, wundert mich jedes Mal selbst, ist aber so. 
Biancas Bücher, sind für mich wie Pinterestalben in Buchform. 
  
 Was ich auch sehr gut fand, ist die Entwicklung, die die Figuren durchmachen. Das langsame herantasten, obwohl man schon am Anfang merkt, dass Callie schon immer etwas für ihren Stiefbruder übrig hatte. Die Autorin schubst die zwei bei jeder Gelegenheit gnadenlos aufeinander, aber sie überstürzt es nicht. Schließlich hasst Callie Keith am Anfang. Ich mochte dieses langsame, ich mochte das Warten und ja,  ich mochte das Buch insgesamt.

Fazit: 

Was soll ich sagen?
Treffer versenkt. Bitte mehr davon!
Das Taschenbuch ist schon vorbestellt, damit ich es im Regal bewundern kann

5/5 Sternen


Danke an Netgalley und Lübbe für ein Leseexemplar 

Kommentare

  1. Danke für diese Rezension! Trifft genau mein Geschmack und das Buch liegt mittlerweile auf meinem Kindle :D

    Liebe Grüße, Dana von Zeilenzauber

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