[Top Ten Thursday] Zehn Bücher, die alle lieben, aber mir nicht gefallen haben


UUUUUH ein kontroverses Thema, da bin ich gleich mal mit dabei. 
Ich sags nur vorher schon an alle Fangirls/boys, nur weil MIR ein Buch nicht gefällt, heißt das nicht, dass ein Buch schlecht ist. 

Here we go 
Diesmal mit Begründung




Twilight: Buch eins hat mir ganz gut gefallen, es war zwar nicht das weltbewegend beste Buch für mich, aber es war okay. Nur ich denke Heute noch, dass das Buch nie als 4 teilige Serie geplant war und jeder Nachfolgeband war ein bisschen schlechter. Von der kruden Message in Bd.2 mal ganz zu schweigen ("Wenn dein Schwarm mit dir schlussmacht, versuch dich umzubringen, um ihn zurückzubekommen"). Über Bd.4, Schwangerschaften und Babyprägung will ich gar nicht reden

Eragon: WORST BOOK EVER. Ich kann nicht verstehen, warum Leute dieses Buch gut finden. Es war furchtbar und als ich dann den Film noch in der Sneak Peak hatte, wars für mich gelaufen. 


Kinder des Judas: Markus Heitz und ich hatten mit Ritus & Sanctum einen super Start und ich wollte ALLES von ihm lesen. (Okay, alles außer die Zwerge, weil ich Zwerge halt nicht mag) Und Kinder des Judas war zunächst auch voll cool ... bis es dann nicht mehr cool war. Seitdem haben der Autor und ich so eine on/off Love/Hate Beziehung und ich hoffe sein neues Buch Wedora reißt es wieder für uns raus.


Lycidas: Beinahe hätte ich mich wegen Christoph Marzi mit meiner besten Freundin total zerstritten. Sie LIEBT das Buch, ich nicht. Ich hab immer noch einen bleibenden Schaden von "DIESES KIND!" "FRAGEN SIE NICHT!" AAAAAAAAAAAAAAH
#Wittgensteintrauma




Das Lächeln der Fortuna: Ja, ich weiß Millionen lieben Rebecca Gablé ... ich halt nicht. Ich hab mich durch 1200 Seiten Pferde, Pferde, bla bla bla gekämpft und das Lächeln der Fortuna ist einfach die Art von Mittelalterschmöker, die bei mir nicht zünden. Die Guten sind gut, die Bösen böse und der Held ist der Held und kann mit Pferden reden. Noch dazu mag ich Pferde einfach nicht.

Das Geheimnis der Hebamme: Nach diesem Buch war für mich klar, dass diese "starke Frau im Mittelalter" Bücher nicht mein Genre sind. Prota hat Gabe, zieht aus in die Welt. Prota wird vergewaltigt. Alle Männer sind ekelhafte, stinkende, dreckige, sabbernde Lüstlinge AUßER der männliche Held, der ist echt nice. Außerdem bin ich noch heute sauer auf die Autorin, dass sie die spannendeste Stelle (Ritter Christians Befreiung aus der Feindesburg) einfach nicht aktiv gestaltet hat, sondern wir mit Marte im Gebüsch hocken und Salben sortieren. (Wahrscheinlich wusste Fr. Ebert selber nicht so recht, wie genau sie Ritter Christian da rausbekommen sollte ;) )



Ich und Sabrina Qunaj kommen einfach nicht zusammen.
Fragt mich nicht warum, aber ich hab sowohl ihre Debüt Elfenmagie, also auch einen ihrer historischen Romane (das Blut der Rebellin) angefangen, zweihundert Seiten gelesen und ... abgebrochen.

Warum?
ICH WEIß ES NICHT. 
Vielleicht ein Fluch oder sowas. Es gibt keinfach keinen speziellen Grund. 
:)



Tote Mädchen lügen nicht: IMHO verherrlicht und glorifiziert dieses Buch Selbstmord und ... nein ... einfach nein.

Kind 44: Ich hab mich am Ende so unfassbar aufgeregt, über dieses dabbische Buch. Was war denn das für eine Auflösung -.-
Und als ich dem Autor Jahre später mit "the Farm" noch eine Chance gab, macht er genau den selben Scheiß schon wieder! NICHT MIT MIR TOM ROB SMITH!

So abschließend will ich noch sagen:
 Nur weil ich die Bücher nicht mochte, heißt es nicht, dass es schlechte Bücher sind!
Ihr mögt die Bücher? Das freut mich!


So und welches sind eure Bücher, die jeder mag ... außer ihr?


Kommentare

  1. Hallo Nadine :)

    Ich kenne nicht alle Bücher aus deiner Liste selbst, aber drei stehen bei dir mit drauf, die auch ganz definitiv auf meiner Liste gelandet wären!

    1. Twilight.
    Wie du habe ich den ersten Band gelesen und fand ihn okay. Nicht herausragend, weder herausragend gut noch herausragend schlecht. Auf der Hälfte von Band 2 hab ich dann abgebrochen, weil ich Bella nicht mehr ertragen konnte. Und die Message, die du da ansprichst... nun ja. Dazu hast du eigentlich alles gesagt.

    2. Eragon.
    Meine Stiefmutter liebt diese Buchreihe und wollte sie mir mit "Du liest doch auch gerne Fantasy!!!" empfehlen. Ich hatte Band 1 da schon gelesen und mir gefror das Lächeln im Gesicht, weil ich es total furchtbar, eindimensional und ehrlich gesagt auch fantasielos fand.

    3. Tote Mädchen lügen nicht.
    Ich hab es schon vor einer Weile gelesen und es hat überhaupt nichts in mir angesprochen, obwohl ich die Thematik auf den ersten Blick interessant fand. Aber wie Hannah immer wieder betont sie will nicht die Opferrolle und sich dann doch wegen jedem Blick eines Mitmenschen genau da rein steigert... Irgendwie hat das bei mir einfach überhaupt kein Mitgefühl berührt oder so. Einfach nein, wie du sagst.

    Schön, dass mir mal jemand aus der Seele gesprochen hat :D

    Liebe Grüße
    Ivy

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    1. Hallo!

      YEAH und ich hatte schon Angst, die Kommentare würden mir den Kopf abreißen, dafür, dass ich so viele Publikumslieblinge einfach nicht mag XD

      Aber diese Mutter-Sache, die Bücher anschleppt, weil man ja auch gern so "sowas" liest ... so bin ich zur Wanderhure von Iny Lorenz (noch so ein jeder liebt es und ich hass es Buch) und zu oben erwähnter Hebamme gekommen. "NADINE! Du liest doch gern historische Romane und ja ... hier! NIMM"
      -.-

      lg und danke für deinen Kommentar
      Nadine

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  2. Hey,

    wenn ich mich recht erinnere, hat Meyer sogar einmal offen zugegeben, dass sie eigentlich nur 1-2 Bücher geplant hat und die Dreiecksbeziehung hauptsächlich deshalb so prominent benutzt wurde, weil sie Stoff für weitere Bände brauchte... eine Quelle könnte ich dir keine nennen, aber ich bin mir sicher, dass einmal gelesen zu haben. Ich dachte damals, dass das einiges erklärt; Band 1 fand ich ziemlich gut, Band 2 war okay aber Band 3 fand ich dann doch... schwach. Band 4 würde ich heute schlechter bewerten als damals.
    "Eragon" haben wir gemeinsam, wie du schon festgestellt hast; die anderen Bücher von deiner Liste, die ich bereits gelesen habe, fand ich aber alle gut... "Das Lächeln der Fortuna" war bisher mein Jahreshighlight (aber ich liebe auch die englische Geschichte und habe mich gerade mit den Jahren schon ausgiebig beschäftigt) und "Tote Mädchen lügen nicht" mochte ich auch; ich hatte nicht das Gefühl, dass der Selbstmord verherrlicht wurde, aber jeder sieht das anders und wenn das für dich so war, kann ich verstehen, dass du das Buch nicht mochtest.
    "Lycidas" steht noch auf meiner Wunschliste, die anderen Bücher kenne ich höchstens vom Sehen.

    Liebe Grüße,
    Kerstin

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