[Rezension] Hard Edit


Autor: Andrea Smith & Eva Lenoir
Titel: Hard Edit
Serie: Black Balled #2
Verglag: Selfpublish
Umfang: 310 S. 

Preis: 2,99€ Ebook
10,20€ gedruckt


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Inhalt: 

It's all fun and games until egos get hurt.

After a year of a seemingly happily-ever-after, Troy Babilonia throws a curve ball that smacks Larson Blackburn right in the head. When Troy's debut novel, "Bridge to Lonely," threatens to overshadow Larson's own success, inviting a past shadow into the light of their present, the two alphas must learn to adjust.

"Bridge to Lonely" has garnered an unexpected success both in the literary world and in the film industry, forcing Larson to accept that he is not the only successful author in the building. But as Troy's old flame decides to make an appearance, the two alphas are forced to test the strength of their love. Let the battle of the egos recommence; where sarcasm is the preferred weapon, and the testosterone levels go beyond the boiling point


Meinung: 

Vorsicht Spoiler! 
 
 Der erste Band der Reihe Black Balled, hat mich ja förmlich aus den Socken gehauen. Ich hab eine überschwängliche 5* Rezi geschrieben [HIER] und mich an diesem scheißgeilen Gay-Romance-Buchszene-Drama ergötzt.
Larson und Troy waren einfach Zucker. Der Konflikt Indie-Autor vs. Blogger der Indie Autoren fertig macht, die Szene, die Insiderwitze, das Drama der Buch/Blogger/Autorenszene es war einfach nur MEINS. Ich hab die Charaktere, die Story, den Witz und den heißen Sex geliebt. 

Ich hab zwar gesagt, dass ich Band zwei eher nicht lesen will, weil ich bei sowas immer ein ganz schlechtes Mojo spüre, aber dann war ich doch neugierig, weil der Blurb so gut klang. 
 Blogger Troy, der Jahre seines Lebens damit zugebracht hat Indie-Autoren fertig zu machen, wird selbst zum Indie-Autor. Er veröffentlicht sein teilweise autobiographisches Werk "Bridge to lonely" und Larson mutiert zur Mutti. 
"Ja Schatz mach dir nichts draus, wenn du nicht sofort mega erfolgreich wirst, sowas dauert und ..."
Und BÄM Troys Buchbaby geht durch die Decke und landet aus dem  Stand in der NYT Bestsellerliste! Und das auf einem Platz den Larson nie erreicht hat. Und das kratzt schon ganz schön am Ego von Mr. Super-Indie-Autor mit Erfahrung.

Bis dahin: Geiler Scheiß. 

Doch dann trifft Troy seine alte Flamme Ethan wieder und FUNFACT Ethan ist nicht NUR Troys Ex-Freund. 
Ab diesem Moment geht die Story einfach nur vor die Hunde. Ja, ich liebe Gayromance (und vorallem liebte ich Black Balled) wegen der vollkommen abwägigen Situationen die enstehen, wenn die Autorin ihre Figuren aufeinanderschubst. Aber in dem Moment, als Ethan seinen heißen Knackarsch in das Bild schiebt, wird es schlecht. Und zwar richtig schlecht.  
Genau deshalb mag ich keine Fortsetzungen. 
Wenn sie die Protagonisten in Band eins bekommen und alles geil ist, muss der Autor in Band zwei irgendeine Scheiße erfinden, um die zwei wieder auseinander zu bringen. Und ja, da möchte ich am liebsten mit einer Kettensäge durchs Buch rennen, alles niedermähen, bis ich bei den tippenden Fingern des Autors ankomme und sie zu Hackfleisch verarbeite, bevor er ein gutes Buch mit einer miesen Fortsetzung zerstört. 
Spätestens als Larsons Exfrau aka Troys Exlover auch noch auftaucht und betrunken einen "Shugar-Mama x Toyboy" hinlegt, der mir sogar für Gay-Romance eine Nummer zu krass war, hab ich mir enrsthaft überlegt, ob ich überhaupt noch weiterlesen soll. 

Die ersten 20% des Buches waren genauso, wie ich die zwei Protagonisten kenne. Ich liebe Larsons und Troys Erzählstimmen. Ich mag ihre dreckige, versaute, sexfixierte Art, ihren Humor, ihren Sarkasmus. Ich liebe auch Troys gefakte Rezensionen auf seinem Blog, ich könnte das stundenlang lesen. 

Was ich  nicht mag, ist wenn Drama um des Dramas Willen geschürt wird und über 70% des Buches bestanden nur daraus und Sexszenen. Nichts gegen Sexy Time, vorallem bei zwei so heißen Jungs, aber Hard Edit, war für mich ein harter Kampf. 
Mehrmals wollte ich abbrechen, aber da war ich schon bei 72% und dachte: Okay den Rest schaffste jetzt auch noch. Ich hab mich dann durchgequält, weil die Story dann in eine Richtung ging, die ich bei Romance-Sex-Büchern einfach nicht mag. 

Fazit:
Es gab ein paar gute Szenen (Troys Reviews, die Messe) und es gab den überwiegenden Rest, den nicht einmal ausufernde Sex-Abenteuer der Protagonisten retten konnten. 
Und Ladys und Gentleman, wir reden hier von Gay-Porn, das will was heißen!

Leider kommt Hard Edit nicht an den ersten Band heran. 

2.5/5 Sternen




 

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