[Rezension] Hot Heroes Burning -

Titel: Hot Heroes - Burning
Autor: Inka Loreen Minden
Verlag: Bastei-Lübbe
Umfang:116 S.
Preis: 2.99€

Wertung: ✰✰✰

Inhalt: 

Auf ein Wiedersehen mit dem arroganten Firefighter Evan Cooper hätte Mila gut verzichten können. Der "Held von Queens" hatte sich bei ihrem letzten Zusammentreffen komplett danebenbenommen und ihr zu verstehen gegeben, dass er nicht viel von ihr hält. Diesmal ist jedoch alles anders. Evan zeigt Mila, dass er sich geändert hat und sie lässt sich auf eine Beziehung mit ihm ein. Aber schon bald erfährt Mila von seinem mysteriösen Unfall und stößt auf einige Ungereimtheiten in seinem Leben, über die er allerdings nicht reden will. Doch selbst dieses dunkle Geheimnis kann sie nicht abschrecken: Evan setzt nicht nur ihren Körper in Flammen, sondern auch ihr Herz.
Dann wird Evan aber plötzlich von seiner Vergangenheit eingeholt, denn der "Held von Queens" hatte nicht nur Freunde 


Meinung: 

Ich bin ein großer Fan von Inka Loreen Minden und habe schon viele ihrer Werke gelesen. Zwar war das meiste davon Gay-Romance, aber bei Hot Heroes Burning dachte ich mir »Lieber M/F als gar nichts von Inka«, noch dazu sind sexy Feuerwehrmänner ja auch nicht zu verachten. 

Die Story ist okay, sie ist weder weltbewegend, noch innovativ. Im Gegensatz zu einigen anderen Rezensionen, die ich auf GR gelesen habe halte ich das Buch auch nicht für zu kurz. Für mich sind knappe 100 Seiten ideal für einen Liebesroman diesen Inhalts, weil die Autorin auf Unnötiges verzichten und sich voll und ganz auf ihre beiden Protagonisten konzentrieren kann. Die Liebes/Sexszenen, waren gut und bildhaft beschrieben, ohne billig zu sein. Fans von Inka kommen also auf ihre Kosten. 

Ich hab lange überlegt, ob ich dem Buch 3 oder 4 Sterne geben soll, hab mich dann aber, nach langem nachdenken doch für 3 Sterne entschieden.

Zwar liefert das Buch alles, was ich auch von anderen Büchern von Inka gewohnt bin, doch es gab hier einige Kritikpunkte, über die ich nicht hinwegschauen kann und die eben zu den zwei Sternen abzug geführt haben.
Es hat mich beim lesen unheimlich gestört, wie »deutsch« das Buch ist, obwohl es in Amerika spielt. Formulierungen wie »Alter Falter« oder Tschüssi & Bussi«... das geht einfach nicht. Sorry Bastei und sorry Inka, aber das macht das Amerikaflair einfach kaputt. Wenn ich ein Buch schon in New York spielen lasse, dann kann ich die Figuren eben nicht reden lassen, als würden sie in Frankfurt oder Mainz wohnen. Ich hab wirklich keine hohen Ansprüche an erotische Literatur, aber die Häufung dieser Ausdrücke einfach zu gravierend.
 
Insgesamt hat mich auch Milas Erzählstimme eher genervt, als unterhalten. Sie redet immerzu flapsig daher, sehr viel ist sehr umgangssprachlich und hat mich eher die Stirn runzeln lassen. Für mich war Mila einfach keine authentische New Yorkerin, sie war (wie oben angemerkt) zu deutsch in dem was sie sagt und tut. Bei einer Klatschkolumnistin hab ich eher Carrie im Kopf, als Mila.
 
Fazit: 
Insgesamt war Hot Heroes Burning ein schnelles Buch mit einem heißen Feuerwehrmann, aber die Heldin ist sehr ausbaufähig



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