[Rezension] Binti

Titel: Binti
Autor: Nnedi Okorafor
Verlag: Tor
Umfang: 96 S. 
Serie: Binti #1
ISBN: 9780765384461
Preis: 1,87€

Wertung: ✰✰✰✰

Inhalt: 

Her name is Binti, and she is the first of the Himba people ever to be offered a place at Oomza University, the finest institution of higher learning in the galaxy. But to accept the offer will mean giving up her place in her family to travel between the stars among strangers who do not share her ways or respect her customs.

Knowledge comes at a cost, one that Binti is willing to pay, but her journey will not be easy. The world she seeks to enter has long warred with the Meduse, an alien race that has become the stuff of nightmares. Oomza University has wronged the Meduse, and Binti's stellar travel will bring her within their deadly reach.

If Binti hopes to survive the legacy of a war not of her making, she will need both the gifts of her people and the wisdom enshrined within the University, itself - but first she has to make it there, alive.


Meinung: 

Ich hab Science Fiction gelesen. 
Ö_Ö

Ich konnte nicht schlafen und wollte was lesen, nur leider hat mich momentan eine fiese Leseflaute gepackt. Was ihr auch an den wenigen Posts in letzer Zeit sehen könnt. 

Dann hab ich Binti gefunden und gedacht, ja okay, warum nicht. Das Buch hat gerade einmal 100 Seiten und mindetens drei renormierte Preise gewonnen, darunter beste Kurzgeschichte. Und was soll ich sagen? Binti war etwas ganz eigenes, sehr außergewöhnlich, mystisch und absolut schräg. 

 Worum geht es?
Binti ist das erste Mädchen ihres Volkes - der Himba - die an der renormierten Oomza Universität angenommen wird. Ihre Familie ist sehr traditionsbewusst und will nicht, dass Binti einfach mal so, zu einem anderen Planeten aufbricht. Damit sind ihre Heiratschancen gleich null, außerdem ist sie ein sehr talentierter Harmonizer und soll lieber im Geschäft ihres Vaters mithelfen. 
Doch Binti hat andere Pläne. 

In einer Nacht und Nebelaktion bricht sie auf. 
Die Reise zur Oomza Universität dauert einige Tage und Binti freundet sich mit ihren Mitschülern an, aber dann überfallen die Medusen das Schiff. Eine Alienrasse, die gegen die Menschen krieg führt und bald ist Binti die Einzige, die eine Eskaltion der Gewalt noch verhindern kann. 

Binti war schon etas ganz besonderes. 
Es fällt mir schwer das Buch einzuordnen, denn es ist keine klassische Science Fiction. Die Autorin verwendet weniger Zeit auf das intergalaktische oder die Technik. Vielmehr dreht sich alles um Binti, die Kultur ihrer Heimat, ihr innerer Kampf zwischen dem, was sie kennt (und aufgeben musste) und dem was sie will (und irgendwie erreichen muss) 

Binti ist eine starke, kluge Heldin. Sie liebt Mathematik und logisches Denken und kann Formeln eine Gestalt geben. Das sind die Mädels, über die ich lesen will. Sie ist immer auf der Suche nach Antworten und sie gibt nie auf. 

Volle Punktzahl kann ich nicht geben, weil das Buch einfach zu kurz ist. 
Es ist nicht schlecht, das auf keinen Fall, aber Binti ist eins der Bücher, die von mir aus auch 400 Seiten hätten haben können. Und eigentlich auch 400 Seiten verdammt nochmal verdienen. Ich hätte gern mehr von der Welt, dem Schiff, ihren Mitschülern und dem Jungen erfahren, in den Binti sich vielleicht verliebt hätte. 
Stattdessen bekommen sie nur ein paar Seite.

Auch Bintis Konfrontation mit den Medusen und ihre Rolle auf Oomza hätten viel viel mehr Raum gebraucht. So fügt sich alles ineinander und löst sich auf, aber es geht mir eine Spur zu einfach. Die Geschichte, die Welt und die Figuren bleiben großartig, aber ich wollte die ganze Zeit rufen "GIB MIR MEHR VERDAMMT!"

Fazit: 

Unterm Strich kann ich sagen, dass mich Binti wirklich verdammt gut unterhalten hat. Es ist ein außergewöhnliches Buch, das so ganz anders ist, als die Science Fiction, die ich kenne. 


 

Kommentare

  1. Mir war bisher gar nicht klar, wie kurzt das Buch ist. Ich hatte schon länger überlegt, es mal zu lesen, das werde ich jetzt wohl definitiv tun :)

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