[Rezension] Die Gerechte

Titel: Die Gerechte
Autor: Peter Swanson
Verlag: Blanvalet
Umfang: 414 S. 
ISBN: 9783734103599

Wertung: ✰✰✰✰✰ 

Inhalt: 

Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?


Meinung: 

Holy Freaking Moly
Schon als ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, ich brauche dieses Buch. Es klang fies, gemein, schonungslos und kaltblütig. Und darauf bin ich ja bei Thrillern abonniert. 
Und jetzt, nachdem ich fertig bin, kann ich sagen, dass das ein wirklich verdammt gutes Buch war. 

 Ich gebe zu, ich habe für die Gerechte länger gebraucht, als ich es wollte. 
Das lag auch ein bisschen an dem Buch selbst. Es fängt spannend an, wir lernen Ted kennen. Ted sitzt in einer Flughafenbar in London und lernt dort eine kesse Rothaarige kennen, die ihm einfach mal - mir nichts dir nichts - vorschlägt, Teds untreue Ehefrau Miranda zu ermorden. 
Warum auch nicht? Das Miststück hat es doch verdient, vögelt sie doch schamlos mit Teds Bauunternehmer herum. 

Dann wechselt die Perspektive und wir lernen Lily kennen (die kesse Rothaarige) und kommen zu dem Schluss, dass sie komplett andere Moralvorstellungen hat, als der 0815 Mensch von nebenan.

Insgesamt sind die Figuren in dem Buch Menschen von der Sorte, die man lieber nicht kennenlernen möchte.Es sind ziemlich finstere Persönlichkeiten, die dich ohne mit der Wimper zu zucken über die Klinge springen lassen, wenn es ihrem eigenen Vorteil dient.

Okay. 
Die ersten ... 40% plätscherten so dahin. Da ist Ted, der plant seine Frau umzubringen. Da ist Lily, die uns von ihrer Kindheit und Jugend erzählt. Von ihrer Zeit auf dem College und die ganze Zeit beim lesen dachte ich so für mich: "Hm ... es ist ein gutes Buch, aber warum sind alle Leute so schockiert und ... OMG BITTE WAS!?"

Denn,  meine Lieben, mitten im Buch, fängt dieses Buch an grandios zu werden. 
Es wird eine Geschichte von Plänen, die nicht aufgehen und anderen Plänen, die die ersten Pläne überlagern. Es wird kaltblütig und böse und gerissen und hinterhältig. Und es wird sehr sehr sehr sehr viel gemordet. 

Okay einen der Plottwists sah ich kommen, aber die anderen haben mich fast aus den Socken gehauen und ich habe die Geschichte um Lily, Miranda und Ted einfach nur noch gefeiert. Und natürlich den Autor, der diese Geschichte geschrieben hat. Ab der Marke von 45% konnte ich dieses verdammte Buch nicht mehr weglegen und wollte einfach wissen, wie es ausgeht, weil ich hatte wirklich keine Ahnung und genau das macht für mich ein wirklich gutes Buch aus. 
Dass du einfach immer weiterlesen musst, weil du - aufs Verrecken - nicht draufkommst, wie das alles endet. 

Fazit: 

Die Gerechte ist ein verdammt guter Thriller. 
Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. 


Danke an Blanvalet und Bloggerportal für das Leseexemplar

Kommentare

  1. Hallo :)

    ich habe deine Rezi bei meiner verlinkt (besser Vernetzung unter Bloggern und so ;)). Wenn dich das stören sollte, sag einfach Bescheid, dann lösche ich das wieder!

    Liebe Grüße
    Meiky

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