[Rezension] Baked Fresh












Preis: €0,79 [D]


Seitenanzahl:151


Reihe: Band 2


Meine Wertung: ✰✰



Inhalt: 

Vic Degrassi is a baker on the rise, and it’s all thanks to his rare ability to make—and keep—his New Year’s resolutions. Whether it’s losing weight, giving up smoking, or graduating from culinary school, Vic goes after what he wants—and gets it. This year? He wants Robin Dawson, the sweet-hearted hottie who volunteers with him at the local homeless shelter.

When he learns that Robin is suddenly single after being unceremoniously dumped, Vic is more than happy to offer a shoulder to cry on—or at least a fresh-baked pastry to bite into. But it’s been a long time since Vic’s gone on a date, and he’s nervous about risking his friendship with Robin. So when their flirtation turns into a steamy night together, Vic and Robin have to figure out if they’re friends with benefits or lovers in the making, and if Robin is ready for something more than just a rebound. There’s only one way to find out: turn up the heat…

Meinung: 

Oh my ...
Das ist jetzt mein drittes Buch von Annabeth Albert und ich glaube es wird für lange Zeit mein letztes sein. 
Die Autorin und ich hatten letztes Jahr einen guten Start. Served Hot war eine nette Gay-Romance für zwischen durch. Ein bisschen viel Drama, aber okay. Dann Anfang diesen Jahres habe ich Save the Date von ihr gelesen und war schon weniger glücklich über die Zeichnung der Figuren und den Plot im Allgemeinen.  
Baked Fresh war jetzt mein persönlicher Tiefpunkt. 

Dabei klang der Klappentext gar nicht schlecht. 
Ich mag Plots, die etwas mit Essen zu tun haben, und wenn ich Essen und gutaussehende Männer in einem haben kann, ist das normalerweise ein Hauptgewinn. 

Leider übertreibt es Annabeth Albert mal wieder. Ich weiß nicht, was das ist, aber jedes ihrer Bücher ist mit guten Menschen bevölkert, die absolut verständnisvoll und herzensgut sind. Und irgendwie geht mir das ganz furchtbar auf den Keks, weil es sich einfach unecht anfühlt. 
  Nach ca. 50 Seiten hatte ich schrecklich den Kanal voll davon. 

Unterstützt wird das noch, durch die fehlende Chemie der beiden Protagonisten Vic und Robin. Wenn man Wasser in Wasser kippt hat man ungefähr die selbe Reaktion, nämlich gar keine. 
Vic ist ein großer Typ, der in den letzten Jahren viel abgenommen und ein Magenband bekommen hat, damit er nicht - wie ein Großteil seiner Familie - früh an einem Herzinfakt stirbt. Irgendwie hatte ich - durch den Klappentext - gedacht, dass Vic ein fancy Bäcker ist. Nein, ist er nicht, er ist einfach nur ein Bäcker und ich hab jetzt nix gegen den Otto-Normal-Bäcker, aber ich hatte mit einer anderen Ausgangssituation gerechnet. 
Vic ist - wegen seines Körpers und der OP Narbe - irgendwie gehemmt. Und irgendwo kann ich es nachvollziehen, und irgendwo auch nicht. 

Das selbe gilt für Robin. Auch er ist ein wandelnder Berg Probleme. Er war süchtig und hat bis jetzt immer nur Sex gehabt, wenn er high war. Sein beschissener Exfreund hat ihn sitzenlassen und jetzt ist er total down. Auch bei Robin kann ich die Probleme verstehen, allerdings regt es mich auf, dass es neben diesen Issues die die zwei haben relativ wenig Substanz an diesem Plot gibt. 
  
Und wie gesagt, Chemie zwischen den beiden? Nope. 
Die Sexszenen waren irgendwie seltsam, weil Vic so einen übertriebenen Beschützerinstinkt hat. Und das für mich ein absoluter Dealbreaker und überhaupt nicht sexy ist. 
Ich weiß nicht, wenn Typen so übertrieben führsorglich sind und ja "Baby" alles wird gut, komm her, ich bin ja da, mach dir keine Sorgen. Das ist ja in einer akkuten emotionalen Notlage gut und schön, wenn man wen hat, der einem mal in den Arm nimmt. Auf Dauer wird das aber irgendwie uuurgh und creepy. 
Robin auf der anderen Seite bekommt das glaube ich gar nicht mit. Er ist viel zu sehr damit beschäfigt Vic immer von sich zu stoßen. Das ist ein/zwei Mal ja auch okay, weil der "Plot" muss ja laufen, aber bei Annabeth Albert nimmt diese "Angst" immer überhand. Und Robin ist total überzeichnet. Als er dann wieder ein persönliches Drama hat (das sich gleich schon am Anfang mit einem dicken roten Pfeil ankündigt) wechselt er von "ich will keine Dates" zu total durchgeknallt. Und ich war am Ende einfach nur froh, als da the End stand und ich Baked Fresh in meinen gelesen Ordner schieben konnte. 

Ich werde so schnell keine weiteren Bücher von Annabeth Albert mehr lesen. 
 


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