[Rezension] die Rezeptur des Bösen











Preis: € 0.00 [D]


Seitenanzahl: 37


Reihe: Der Duft des Teufels 0.5

Verlag: Aufbau


Meine Wertung: ✰✰



Inhalt: 

Köln 1695: Ein Duftwasser versetzt die Stadt in Hysterie. Seine Wirkung ist enthemmend, unschuldige Jungfrauen treibt es in die Arme des Teufels – doch woher stammt die Tinktur wirklich? Und welche böse Macht bedient sich ihrer, um dem Fürsten der Finsternis zu huldigen?

Meinung 

Ich schleiche schon seit ein paar Tagen an Birgit Jasmunds neuen Roman Der Duft des Teufels herum. Ich mag die Thema des Werks, es geht um die Enstehung des kölnisch Wassers, und irgendwie hab ich richtig Lust das zu lesen, während ich auf der anderen Seite auch Bedenken habe. 

Nun bietet der Aufbauverlag diesen Appetizer, um in das Thema, im warsten Sinne des Worte, reinzuschnuppern. Erzählt wird die Geschichte von Jodokus, der seine Tochter in einem großen Feuer verliert, und daraufhin vom Satan höchst selbst, ein Rezept bekommt. 

Es  sind nur knappe 37 Seiten auf meinem Handy, und so viel Raum für eine Geschichte ist da ja nicht und genau das ist das Problem. Ich weiß nicht nicht, wie genau sich der Duft des Teufels so darstellt, aber aus der Story von "die Rezeptur des Bösen" hätte Fr. Jasmund einen echt großartigen Roman machen können. 
Im Ernst, richtig ausgearbeitet, hätte die Story sich viel besser entfalten können, so wirkt der Plot - wenn man das so nennen kann - sehr gehetzt und vieles macht einfach so für mich keinen Sinn. 

z.B. nachdem Jodokus nach Trier gelaufen ist, "überfällt" der einen Alchemisten und zwingt ihn die Tinktur für ihn herzustellen. 
Das läuft so ab: 

Jodokus: Hey! DU! Du machst mir jetzt das! Und wehe du hast nicht alle Zutaten zu Hause, dann bleibe ich so lange, bis du sie besorgt hast und niste mich bei dir ein. 
Alchemist: Mkay

Bitte was?
Mit was genau hält Jodokus ihn in seinem Haus fest? Was für Druckmittel hat er? Warum macht der Alchemist das? Wird nicht geklärt. 

Daraufhin zieht Jodokus weiter und kidnappt einfach ein Kind. 
Auch hier wird nicht drauf eingegangen warum der Bursche einfach mal bei ihm bleibt. Und sowas regt mich beim lesen auf, weil es einfach Szenen sind, und Zeug passiert, aber der Leser bekommt keine Erklärung wie und was und wer und wo und wann. Oder warum. 

Ich weiß, es ist ein Appetizer für das Buch und er soll Lust die eigentliche Story und das Thema machen, leider ist eher das Gegenteil der Fall. Dinge passieren in der Geschichte, die einfach nicht erklärt werden und so, irgendwie einen Deus Ex Machina Charakter haben und ich, als Leserin, hab ich jetzt Angst, das eigentliche Buch in die Hand zu nehmen.

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