[Rezi] First Kill










Preis: 2,99-€[D]


Seitenanzahl: 29


Reihe: /

Verlag: Tor Books


Meine Wertung: ✰✰✰



Inhalt: 

How do you kill with honor? When is murder not a murder?

In "First Kill", assassin Kiam Miar will find out when his first assignment goes awry and he is faced with an ethical choice…as if assassins could have ethics.

And if he makes the wrong choice, he could not only lose his life but throw a good chunk of his world into chaos…

Meinung: 

Fantasy ist immer schwierig, zumindest für mich. 
Die meisten Fantasybücher holen mich einfach nicht ab, aber ich liebe das Genre, vorallem wenn es dark, gritty und voll kaputter Typen ist. Und ich mag Geschichten über Auftragsmörder und Diebe. Dass genau dieses Genre in den letzten Jahren ziemlich aufgeweicht wurde, von lauter Lady-Auftragskillern, die nie irgendwen töten, weil sie sich in ihr erstes/aktuelles Opfer verknallen, trägt nicht gerade dazu bei, dass ich mehr aktuelle Fantasy lese. 

First Kill klang interessant. Es ist nur eine Kurzgeschichte, die in der Welt von Jennifer Fallons Hythria Reihe spielt. Die Bücher gab es mal im Heyne-Verlag (2008) sind aber nur noch gebraucht zu bekomme. Ob First Kill ein guter Einstieg in die Welt der Reihe ist? Hm ... eher nicht, denn es spielt (soweit ich das verstanden habe) nach den Ereignissen der Reihe und der Leser erfährt schon viel, was bestimmt dicke Spoiler sind. 

Wenn ich First Kill als eigenständiges Werk betrachte, ist es okay, und es krankt an dem, an was Kurzgeschichten/Novellen immer kranken. Es hat eine wirklich gute Grundidee, einen Antagonisten und einen Helden, mit einer Mission, der auch noch das Zeug dazu hat eine Geschichte zu tragen. Leider wird, wegen der Kürze, alles übers Knie gebrochen und so ensteht der Eindruck, dass alles einfach viel zu leicht von Statten geht. Und es ärgert mich kollosal, dass Jennifer Fallon eine so gute Idee, einen so starken Konflikt, einen so guten Protagonisten, an eine Story verschwendet, die nicht einmal fünfzig Seiten lang ist.

Fazit: 
Der Weltenbau klingt interessant, auch wenn man nicht viel Zeit hat, wirklich einzutauchen und auch am Schreibstil von Fallon gibt es wenig auszusetzen.  Insgesamt, ist es einfach der Umfang und der damit verbundene nicht vorhandene Aufbau der Geschichte, der First Kill zwei Sterne kostet. 

Insgesamt eine tolle Story, der einfach nicht die Luft zum Atmen gelassen wurde. 
Sehr sehr schade, ich hätte gern noch 300 mehr davon gehabt.  


Kommentare

Nadine Paque-Wolkow hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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